Vor kurzem tauschte sich Wissenschafts- und Gesundheitslandesrätin Cornelia Hagele mit Rektor Gert Mayer sowie den VertreterInnen der Österreichischen HochschülerInnenschaft (ÖH) an der Medizinischen Universität Innsbruck über die Weiterentwicklung der medizinischen Ausbildung in Tirol aus. Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die Frage, wie auch künftig die bestmöglichen Rahmenbedingungen für die Ausbildung von ÄrztInnen geschaffen werden können.
Thematisiert wurden dabei laufende Maßnahmen zur Stärkung der medizinischen Ausbildung in Tirol. Dazu zählen unter anderem die vom Land Tirol gewidmeten Medizinstudienplätze, zusätzliche Ausbildungsstellen für die Facharztausbildung sowie der Ausbau von Lehrpraxen im niedergelassenen Bereich. „Der regelmäßige Austausch mit der Medizinischen Universität Innsbruck und der ÖH-Medizin ist mir besonders wichtig, um die Rahmenbedingungen für die medizinische Ausbildung in Tirol gemeinsam weiterzuentwickeln. Unser Ziel ist es, jungen Menschen in Tirol die bestmögliche medizinische Ausbildung zu bieten und gleichzeitig langfristig die Gesundheitsversorgung in Tirol zu sichern“, betont die Landesrätin.
Auch die Pläne der Sigmund-Freud-Privatuniversität für einen Standort in Wörgl waren Teil des Gesprächs. „Zusätzliche private Ausbildungsangebote im Bereich Humanmedizin können nur in enger Abstimmung mit unseren Hochschulen und Krankenhäusern erfolgen. Oberste Priorität hat für uns weiterhin eine qualitativ hochwertige praktische Ausbildung für unsere Studierenden an den öffentlichen Universitäten – insbesondere im Klinisch-Praktischen Jahr sowie in der Facharztausbildung“, hielt die Landesrätin fest.
