Projekte von und für Jugendliche

Jugendgesundheitskonferenzen 2026 in Innsbruck und Innsbruck-Land

  • Gesucht werden Projekte von Jugendlichen zur Gesundheitsförderung
  • Ziel: Gesundheitskompetenz von Jugendlichen fördern
  • Bis zu 500 Euro pro Projekt für Jugendzentren, Schulen und Vereine
  • Themen reichen von Bewegung und Ernährung bis zu psychischer Gesundheit und Suchtprävention
  • Jugendgesundheitskonferenzen finden bis 2028 in allen Bezirken statt: www.jugendgesundheit.tirol

Wie können Jugendliche in ihrem Alltag dabei unterstützt werden, gesündere Entscheidungen zu treffen? Diese Frage steht auch 2026 im Zentrum der Tiroler Jugendgesundheitskonferenzen. Bei den ersten Konferenzen in den Bezirken Kufstein und Kitzbühel beteiligten sich insgesamt mehr als 1.500 Jugendliche mit über 30 eingereichten Projekten. Die Bandbreite reichte von Urban-Dance-Workshops über Erste-Hilfe-Schulungen von Jugendlichen für Kinder bis hin zu kreativen Ansätzen zur Stressreduktion. Nach dem erfolgreichen Auftakt im vergangenen Jahr geht das Beteiligungsformat nun in die nächste Runde: Jugendliche aus Innsbruck und dem Bezirk Innsbruck-Land können ab sofort ihre Projektideen zur Gesundheitsförderung bis Mitte Oktober unter www.jugendgesundheit.tirol einreichen. Die Ergebnisse werden bei den Jugendgesundheitskonferenzen am 6. November in Innsbruck sowie am 20. November in Telfs präsentiert.

„Gesundheitskompetenz bedeutet, im Alltag informierte Entscheidungen für das eigene Wohlbefinden treffen zu können. Gerade junge Menschen brauchen dafür passende Rahmenbedingungen in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld. Die Jugendgesundheitskonferenzen setzen genau hier an: Sie ermöglichen es Jugendlichen, ihre eigenen Ideen einzubringen und Gesundheitsförderung aktiv mitzugestalten“, betont Gesundheitslandesrätin Cornelia Hagele. Auch der Dachverband der Offenen Jugendarbeit Tirol (POJAT) hebt die Bedeutung der aktiven Beteiligung junger Menschen hervor: „Die Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr zeigen, wie wirkungsvoll es ist, wenn Jugendliche selbst aktiv werden. Die eingereichten Projekte waren nicht nur kreativ und vielfältig, sondern auch nah an der Lebensrealität der jungen Menschen. Genau diese Perspektiven wollen wir sichtbar machen und weiter stärken“, erklärt POJAT-Geschäftsführerin Martina Steiner.

Projekte von Jugendlichen für Jugendliche

Auch 2026 sind junge Menschen zwischen zwölf und 20 Jahren in Zusammenarbeit mit Schulen, Jugendzentren, Vereinen und weiteren Einrichtungen der Jugendarbeit eingeladen, ihre Ideen einzubringen und eigenständig Projekte umzusetzen. Die Projektbandbreite kann von Bewegungsangeboten wie etwa einem Parcours-Workshop über Aktionen zur Förderung der psychischen Gesundheit bis hin zu Projekten mit Ernährungsschwerpunkt reichen. Unterstützt werden sie dabei mit bis zu 500 Euro pro Projekt, individuellem Coaching sowie praxisnahen Materialien. Der Informations- und Methodenkoffer der POJAT enthält neben einem Handbuch auch verschiedene jugendgerecht aufbereitete Infomaterialien und Übungen zu psychischer und körperlicher Gesundheit.

Regionale Vernetzung als Erfolgsfaktor

Ein zentraler Bestandteil der Jugendgesundheitskonferenzen: regionale Netzwerke aufbauen und stärken. Bereits bei den Kick Off-Veranstaltungen diese Woche in Innsbruck und Telfs tauschten sich rund 200 VertreterInnen und Interessierte der Gemeinden, Schulen, Jugendarbeit und dem Gesundheitsbereich aus. Gemeinsames Ziel ist es, die Gesundheitsförderung für Jugendliche über die Konferenzen hinaus in den Regionen zu verankern und bestehende Angebote besser zu vernetzen.

Die Jugendgesundheitskonferenzen werden im Auftrag des Landes Tirol aus Mitteln der Bundesgesundheitsagentur finanziert und seitens der POJAT bis 2028 in allen Tiroler Bezirken umgesetzt. Weitere Informationen sowie Details zur Projekteinreichung finden sich unter www.jugendgesundheit.tirol.