Reintalersee: Nachhaltige Verbesserungen für Sicherheit und Barrierefreiheit

Kostenfreies Parken für Menschen mit Behinderungen

  • Verkehrssicherheit durch Geschwindigkeitsbegrenzung optimiert
  • Zudem barrierefreie Querung der Unterinntalstraße in Planung

Der Reintalersee in Kramsach hat sich in den vergangenen Jahren zu einem ganzjährig stark frequentierten Naherholungsgebiet entwickelt. Seit der Errichtung des barrierefreien Rundwegs rund um den See nutzen noch mehr Menschen die Angebote vor Ort. Vor diesem Hintergrund setzen die Seeverwaltung – bestehend aus Land Tirol, Tourismusverband Alpbachtal & Tiroler Seenland sowie Gemeinde Kramsach – sowie die Landesstraßenverwaltung wichtige Maßnahmen zur Steigerung der Verkehrssicherheit und Barrierefreiheit um. Neben dem kostenfreien Parken für Menschen mit Behinderungen ab 1. Mai 2026 wird auch neues Verkehrskonzept entlang der L 211 Unterinntalstraße inklusive einer barrierefreien Querungsmöglichkeit der Straße realisiert. 

Der für die Liegenschaften des Landes zuständige LHStv Philip Wohlgemuth betont: „Der Reintalersee ist ein bedeutendes Naherholungsgebiet für alle. Damit einher geht auch die Verantwortung, die Infrastruktur laufend an die Bedürfnisse der Besucherinnen und Besucher anzupassen. Land Tirol, Gemeinde und Tourismusverband arbeiten deshalb eng zusammen, um den Reintalersee laufend nachhaltig weiterzuentwickeln. Gerade im Hinblick auf die Barrierefreiheit wollen wir hier mit gutem Beispiel vorangehen. Denn Barrierefreiheit bedeutet Teilhabe. Mit den Maßnahmen setzen wir ein klares Zeichen, dass der Reintalersee für alle Menschen zugänglich ist.“

Optimierte Verkehrssicherheit an der Unterinntalstraße

Um den gestiegenen Besucherfrequenzen Rechnung zu tragen, wurde bereits ein neues Geschwindigkeitskonzept auf der L 211 Unterinntalstraße umgesetzt. Im Bereich der beiden Parkplätze und Fußgängerquerungen gilt nun Tempo 50. Im Bereich des westlichen Parkplatzes mit den neuen Behindertenparklätzen soll noch heuer ein beleuchteter, barrierefreier Übergang zum Seewanderweg entstehen. „Mit der geplanten Querungsstelle und dem bereits umgesetzten Geschwindigkeitskonzept erhöhen wir die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden“, sieht Straßenbaureferent LHStv Josef Geisler eine weitere Verbesserung. 

Um die Barrierefreiheit zu gewährleisten, wird die Gemeinde Kramsach in ihrem Zuständigkeitsbereich die bestehenden Gehsteige voraussichtlich noch in den kommenden Monaten entsprechend adaptieren. Andreas Gang, Bürgermeister von Kramsach: „Der Reintalersee ist ein wichtiger Erholungsraum für unsere Bevölkerung und unsere Gäste. Umso wichtiger ist es, dass Sicherheit, Barrierefreiheit und ein geordnetes Miteinander vor Ort gewährleistet sind. Die geplanten Maßnahmen sind ein weiterer Schritt, um den Zugang zum See für alle zu verbessern.“ Frank Kostner, Obmann Tourismusverband Alpbachtal & Tiroler Seenland, bläst ins gleiche Horn: „Der Reintalersee ist ein Aushängeschild unserer Region und wird das ganze Jahr über gerne besucht. Gemeinsam mit Gemeinde und Land setzen wir Maßnahmen, die den Aufenthalt für Einheimische und Gäste sicherer, komfortabler und barrierefreier machen.“

Kostenfreies Parken für Menschen mit Behinderungen

Ab 1. Mai 2026 können Menschen mit Behinderung die ausgewiesenen Parkplätze am Reintalersee kostenfrei nutzen. Voraussetzung ist der gut sichtbare Nachweis einer entsprechenden Berechtigung, etwa durch einen gültigen Behindertenpass gemäß Straßenverkehrsordnung (StVO) oder ein gleichwertiger gesetzlich anerkannter Nachweis.