Tirol holt EU-Gelder ab: eine Million Euro für Tiroler Regionen

Tiroler Landesregierung beschloss Ko-Finanzierung von 16 EU-geförderten, regionalen Projekten

  • Initiativen in nahezu allen Bezirken – von Klimaschutz bis Jugendarbeit
  • Rund 590.000 Euro aus EU-Mitteln, ergänzt durch Mittel von Bund und Land Tirol

Technischen Innovationen für das Gesundheitswesen, Treffpunkte für Jugendliche, klimafitte Erholungsräumen oder Verbesserungen in der Radinfrastruktur: In Tirols Regionen entstehen laufend konkrete Projekte, die den Menschen zu Gute kommen. Kürzlich beschloss die Tiroler Landesregierung die Ko-Finanzierung von insgesamt 16 regionalen Projekten und die Unterstützung eines Projektes der Freiwilligenpartnerschaft Tirol. Dabei fließen 588.000 Euro an EU-Mitteln direkt in die Tiroler Regionen, die durch zusätzliche Mittel von Land und Bund ergänzt werden. Die Initiativen verteilen sich dabei von Osttirol bis ins Außerfern. 

„Das Leben in Tirol findet direkt in den Regionen statt. Es braucht konkrete Projekte und Initiativen, neue Ideen und starkes Engagement. Tirol holt EU-Gelder ab und ermöglicht es den Regionen, ihre Vorhaben umzusetzen. Die aktuellen Projekte zeigen, wie viel Innovationskraft in Tirol steckt und dass wir ein starker und zukunftsorientierter Standort sind“, hebt Landeshauptmann und Gemeindereferent Anton Mattle hervor. 

Breite Wirkung: Von Klimaschutz bis sozialem Miteinander

So wird unter anderem mit der Saatgutbibliothek Innsbruck-Land der Zugang zu regionalem, klimaresistentem Saatgut, wie der Andenbeere, erleichtert und gleichzeitig Wissen zur nachhaltigen Nutzung vermittelt. In Tux entsteht durch die Neugestaltung bestehender Räume ein Treffpunkt für Jugendliche, der neue Möglichkeiten für Austausch und Freizeit schafft. Im Bezirkskrankenhaus St. Johann wird zudem an einer digitalen Lösung gearbeitet, die Abläufe bei der Entlassung von PatientInnen verbessert und die regionale Versorgung unterstützt.

Insgesamt beinhaltet das aktuelle Fördervolumen für Tirol aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) und aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) rund 588.000 Euro, das Land steuert knapp 337.000 Euro bei. Koordiniert werden die Projekte über das lokale Regionalmanagement, die auch als erste Anlaufstelle funktionieren. Gleichzeitig treiben sie die Entwicklung der einzelnen Regionen voran und sind eine Plattform zum Vernetzten und des Austauschs für BürgerInnen.


Factbox: eine Millionen Euro an Fördergeldern für Tiroler Regionen

Eine genaue Auflistung der einzelnen Projekte und Fördersummen bietet das Factsheet im Anhang.

Außerfern:  Förderung für vier regionale Projekte mit insgesamt 95.000 Euro, davon 59.000 Euro aus EU-Mitteln

Region Imst:  Förderung von einem Projekt mit insgesamt 11.000 Euro, davon 7.000 Euro aus EU-Mitteln

Wipptal & Innsbruck-Land: Förderung für drei regionale Projekte mit insgesamt 50.000 Euro, davon 30.000 Euro aus EU-Mitteln

Bezirk Schwaz: Förderung für drei regionale Projekte mit insgesamt 310.000 Euro, davon 188.000 Euro aus EU-Mitteln

Kitzbüheler Alpen und Regio3: Förderung für vier regionale Projekte mit insgesamt 372.000 Euro, davon 213.000 Euro aus EU-Mitteln

KUUSK (Kufstein): Förderung für ein regionales Projekt mit insgesamt 157.000 Euro, davon 90.000 Euro aus EU-Mitteln

Osttirol: Förderung von einem regionalem Projekt mit insgesamt 7.000 Euro im Rahmen der Freiwilligenpartnerschaft Tirol. 

Aktueller Beschluss:

  • LEADER (ELER): 11 Projekte, rund 401.000 Euro Fördervolumen 
  • CLLD-IBW (EFRE): 5 Projekte, rund 593.000 Euro Fördervolumen 

Freiwilligenpartnerschaft Tirol: 1 Projekt, rund 6.800 Euro