- Austausch zu aktuellen Themen mit der Tiroler Landesregierung
Im Vorfeld der Regierungssitzung tauschten sich Landeshauptmann Anton Mattle, Landeshauptmannstellvertreter Philip Wohlgemuth und die Mitglieder der Tiroler Landesregierung mit Bundeskanzler Christian Stocker aus. Im Rahmen eines Bundesländer-Tages kam es erstmals zu einem solchen Austausch zwischen der gesamten Tiroler Landesregierung und dem Bundeskanzler. Gesprochen wurde über aktuelle Themen wie die Reformpartnerschaft zwischen Bund, Ländern und Gemeinden, die aktuell laufende Transitklage Italiens oder die Eckpfeiler des Bundesbudgets. „Ich bin gerne in Tirol unterwegs und freue mich, dass mein Bundesländer-Tag mit einem spannenden Austausch mit der Landesregierung startet. Als Bundesregierung wollen wir einlösen, was wir versprochen haben: das Richtige für Österreich zu tun. Dabei konzentrieren wir uns auf drei Handlungsfelder: Wir sanieren unser Budget, reformieren und modernisieren unser Land und seine Strukturen und wollen wieder nachhaltiges Wirtschaftswachstum generieren, damit der Aufschwung für Österreich gelingt“, erklärt Bundeskanzler Stocker. LH Mattle freut sich, dass der Bundeskanzler seiner Einladung gefolgt ist: „Bundeskanzler Christian Stocker ist ein Unterstützer der Tiroler Anliegen. Im Rahmen meines Vorsitzes in der Landeshauptleute-Konferenz arbeiten wir gut zusammen. Das ist auch wichtig, denn wir brauchen Tempo bei den wichtigen Reformen“, betont LH Mattle. LHStv Wohlgemuth unterstreicht, wie wichtig eine Starke Achse zwischen Bundes- und Landesregierung ist: „Viele der Herausforderungen, die wir in Tirol zu bewältigen haben, lassen sich nur im engen Schulterschluss mit dem Bund lösen – von Infrastruktur bis hin zu einem leistbaren Leben. Der direkte Austausch mit Bundeskanzler Christian Stocker ist daher wichtig, um unsere Anliegen klar zu platzieren und konkrete Fortschritte für die Tirolerinnen und Tiroler zu erreichen.“
Kurzmeldungen aus der Regierungssitzung
App „Tiroler Jagd“ mit digitaler Grünvorlage – wöchentliches Update „Vereinfachung & Entbürokratisierung“: Mit der Applikation des Landes „Tiroler Jagd“ können JägerInnen erlegtes Kahlwild wie Rot- oder Rehwild nunmehr einfach und unkompliziert per Smartphone dokumentieren und an die Behörde melden. Die digitale Grünvorlage wird in einigen Tiroler Bezirken – insbesondere im Bezirk Landeck – bereits seit Jahren erfolgreich praktiziert. Nun steht sie der Tiroler Jägerschaft über die App „Tiroler Jagd“ über eine Applikation des Landes zur Verfügung. „Die digitale Grünvorlage erspart Jägerinnen und Jägern viel Zeit und Kilometer im Vergleich zur physischen Vorlage – ein Projekt, das voll und ganz dem Tirol Konvent entspricht: weniger Bürokratie, einfachere Handhabung, direkterer Zugang“, betont LH Anton Mattle. „Die Meldung per App ist eine Alternative bzw. Ergänzung zur bisherigen Praxis, bei der erlegte Tiere als sogenannte Grünvorlage physisch zu Kontrollorganen transportiert werden müssen“, erklärt Jagdreferent LHStv Josef Geisler.
Sanierungsmaßnahmen Klaraheim Hall: Die Sanierung des Parkettbodens, um die Sturzgefahr für BewohnerInnen zu verringern, die Sanierung der Wäscherei und die Trennung eines Doppels- in zwei Einzelzimmer: Im Klaraheim in Hall i.T. stehen einige Sanierungsmaßnahmen an, die auch vonseiten des Landes gefördert werden. Die Tiroler Landesregierung beschloss heute auf Antrag von Finanzreferent LH Anton Mattle dafür rund 10.000 Euro bereitzustellen. „Wir fördern den Ausbau, den Aufbau und die Sicherung von Pflege- und Betreuungseinrichtungen in Tirol. Jedes Projekt im Sinne der qualitätsvollen und modernen Pflege in Tirol ist wichtig und allen voran nachhaltig“, betont LH Mattle. Betrieben wird das Klaraheim seit 2021 von der Stiftung Liebenau. Insgesamt werden bei den aktuellen Bauvorhaben über 65.000 Euro investiert. „Das Klaraheim wurde zuletzt in den Jahren 2007 und 2008 umfassend erneuert. Es bietet 61 Dauer- und Kurzzeitpflegeplätze an. Damit ist das Klaraheim ein wertvoller Teil unserer Tiroler Pflegelandschaft. Mit den Förderungen unterstützen wir nicht nur die Aufrechterhaltung der Qualität, sondern auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Bewohnerinnen und Bewohner: Sie sollen beste Arbeits- und Lebensbedingungen vorfinden“, betont die für Pflege zuständige Landesrätin Cornelia Hagele.


