- Jeweils acht OboistInnen und Kammermusikensembles qualifizierten sich für Semifinale in Innsbruck
- Wettbewerbsprofil wurde um neue Kategorie „Kammermusik für Bläserensembles“ erweitert
- Weitere Infos zum Werner-Pirchner-Preis auf der Website des Tiroler Landeskonservatoriums
Der Werner-Pirchner-Preis 2026 geht in die nächste Runde: Nach Abschluss der Online-Vorrunde stehen nun die SemifinalistInnen für den Herbst fest. Insgesamt 82 junge MusikerInnen aus 15 Nationen – davon drei Ensembles aus Tirol – reichten ihre musikalischen Beiträge in den Kategorien „Oboe“ und „Kammermusik für Bläserensembles“ ein. Jene TeilnehmerInnen, die es in die zweite Wettbewerbsrunde geschafft haben, treffen von 3. bis 5. November in Innsbruck aufeinander und messen sich vor einer hochkarätig besetzten Fachjury.
Bildungslandesrätin Cornelia Hagele zieht angesichts der Jubiläumsausgabe – der Werner-Pirchner Preis findet bereits zum fünften Mal statt – ein Resümee zum internationalen Musikwettbewerb: „Der Werner-Pirchner-Preis lockt junge Spitzenmusikerinnen und Spitzenmusiker aus aller Welt nach Tirol. In der diesjährigen Ausgabe nahmen Talente aus 15 Nationen an unserem Wettbewerb teil – das beweist, welchen Stellenwert der Werner-Pirchner-Preis in der internationalen Musikszene genießt. Tirol und insbesondere das Landeskonservatorium werden damit einmal mehr zur großen Bühne für herausragende Klassiktalente“, betont LRin Hagele.
Internationale Bühne für den musikalischen Nachwuchs
Erstmals wurde der Werner-Pirchner-Preis heuer über die solistische Wertung hinaus geöffnet: Neben der Kategorie Oboe konnten sich auch Kammermusikensembles mit BläserInnen, bestehend aus vier bis acht Mitgliedern, bewerben. „Musikalische Karrieren nehmen nicht nur im solistischen Können, sondern auch im gemeinsamen Musizieren ihren Ausgang. Mit der neuen Ensemble-Kategorie haben wir den Werner-Pirchner-Preis bewusst weiterentwickelt und jungen Musikerinnen und Musikern zusätzliche Möglichkeiten eröffnet, ihr Können beim gemeinsamen Spiel auf höchstem Niveau zu präsentieren. Die große Resonanz bestätigt, dass dieser Schritt genau der richtige war“, freut sich Bildungslandesrätin Hagele.
Erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Landeskonservatorium und mdw
Der Werner-Pirchner-Preis wird vom Tiroler Landeskonservatorium gemeinsam mit der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien veranstaltet und zählt mittlerweile zu den bedeutendsten Wettbewerben für junge BläserInnen unter 30 Jahren. Die erste Wettbewerbsrunde fand in Form einer internationalen Videoeinreichung statt. Jeweils acht OboistInnen sowie acht Kammermusikensembles konnten sich für das Semifinale qualifizieren, das ab 3. November in Innsbruck über die Bühne geht.
„Der Werner-Pirchner-Preis steht für höchste künstlerische Qualität und eröffnet jungen Musikerinnen und Musikern wertvolle Perspektiven für ihre weitere Laufbahn. Die seit Jahren enge Zusammenarbeit zwischen dem Tiroler Landeskonservatorium und der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bietet ideale Voraussetzungen und macht den Wettbewerb zu einem wichtigen Sprungbrett für den musikalischen Nachwuchs“, erklärt mdw-Rektorin Ulrike Sych. Den Juryvorsitz im Herbst übernimmt Landesmusikdirektor Helmut Schmid, das Tiroler Landeskonservatorium ist mit Max Bauer sowie dem designierten Direktor Johannes Puchleitner und die mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien mit Vizerektorin Barbara Strack-Hanisch vertreten. Die weiteren Jurymitglieder wirken in renommierten Orchestern wie den Wiener Philharmonikern, dem Rundfunk-Sinfonieorchester München oder dem Tonkünstler-Orchester Niederösterreich.
Öffentlich zugängliches Finale im November 2026
Zum weiteren Ablauf des Werner-Pirchner-Preises 2026: Am 3. November präsentieren sich die qualifizierten TeilnehmerInnen beim Semifinale am Tiroler Landeskonservatorium. Nach Meisterklassen und Proben am Folgetag treten jeweils drei FinalistInnen beim Finale am 5. November im Haus der Musik Innsbruck gegeneinander an. Während die Ensembles ein eigenständiges Wettbewerbsprogramm gestalten, werden die FinalistInnen in der Kategorie Oboe vom Werner-Pirchner-Preis-Orchester begleitet – dieses steht unter der Leitung von Dorian Keilhack.
Die Finalrunde ist für Interessierte und Medien öffentlich zugänglich. Weitere Informationen zum Werner-Pirchner-Preis sind auf der Website des Tiroler Landeskonservatoriums nachzulesen.
Factbox: SemifinalistInnen Werner-Pirchner-Preis 2026
Jeweils acht OboistInnen und Kammermusikensembles wurden von der Fachjury für das Semifinale am 3. November ausgewählt (nachfolgende Reihung alphabetisch):
Kategorie Oboe:
- Leonhard Ehrlich, Deutschland
- Anna Sofia Franceschini, Italien
- Tobias Gasché, Österreich
- Nathaniel Heine, Deutschland
- Paul Rischanek, Österreich
- Alexey Savinkov, Russland
- Nicky Schmidli, Schweiz
- Junlin Zhou, China
Kategorie Kammermusik für Ensembles:
- Bubreg-Quartett, Österreich (Reutte)
- Edonè-Quartett, Österreich (Telfs)
- Emxavian-Saxophonquartett, Österreich
- Ensemble Miso-Holzbläserquintett, Deutschland
- Ludwig-Milde-Fagottquartett, Österreich
- Mousai-Holzbläserquintett, Vereinigte Staaten von Amerika
- Rêverie-Saxophonquartett, Österreich
- Sacculum-Brass, Österreich (Innsbruck)


