- Erhaltung und Instandsetzung im Mittelpunkt
- Gezielte Investitionen trotz Sparkurs
Auch im heurigen Jahr investiert das Land Tirol gezielt in das Landesstraßennetz – so auch in den Bezirken Kufstein und Kitzbühel. Insgesamt fließen rund 6,1 Millionen Euro in zahlreiche Maßnahmen und Projekte, die die Qualität der Straßeninfrastruktur nachhaltig sichern. „Unser Ziel ist ein sicheres und leistungsfähiges Straßennetz in allen Regionen Tirols. Gerade in Zeiten knapper öffentlicher Mittel ist es entscheidend, gezielt dort zu investieren, wo es für die Verkehrssicherheit und die langfristige Qualität unseres Straßennetzes notwendig ist“, betont LHStv Josef Geisler.
Gezielte Maßnahmen für sichere Verkehrswege
Das größte Einzelprojekt im Bezirk Kufstein ist im heurigen Jahr die Generalsanierung der über 70 Jahre alten Wendlinger Brücke entlang der B 171 Tiroler Straße in Kufstein. Mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 1,8 Millionen Euro werden dabei nicht nur zentrale Bauteile der Brücke umfassend erneuert und an den aktuellen Stand der Technik angepasst, sondern auch die Verkehrssicherheit nachhaltig verbessert. Im Zuge der Arbeiten entsteht zudem ein neuer Geh- und Radweg, der insbesondere für den Alltagsradverkehr eine deutliche Aufwertung bringt.
Neben diesem zentralen Einzelprojekt werden im Bezirk Kufstein im heurigen Jahr jedoch auch zahlreiche weitere Maßnahmen zur Erhaltung und Verbesserung der Straßeninfrastruktur umgesetzt. Insgesamt werden dafür im Bezirk Kufstein rund 2,7 Millionen Euro investiert.
Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt auf Belagssanierungsarbeiten, die unter anderem auf der B 178 Loferer Straße im Gemeindegebiet von Söll, auf der B 172 Walchseestraße im Gemeindegebiet von Niederndorf sowie auf der L 211 Unterinntalstraße im Gemeindegebiet von Langkampfen durchgeführt werden. Darüber hinaus wird gezielt in die bauliche Erhaltung von Brücken und Tunneln sowie in Hochbauten investiert. So stehen im heurigen Jahr beispielsweise die Generalsanierung der Unterführung Einöden auf der B 170 Brixentalstraße im Gemeindegebiet von Wörgl, sowie die Sanierung der Rehbachbrücke auf der L 207 Hintersteiner-See-Straße im Gemeindegebiet von Scheffau am Wilden Kaiser an.
Substanz sichern, Infrastruktur stärken
Im Bezirk Kitzbühel liegt der Schwerpunkt im heurigen Jahr ebenfalls auf der Erhaltung und Instandsetzung der bestehenden Straßeninfrastruktur. Insgesamt werden dafür im Bezirk Kitzbühel rund zwei Millionen Euro investiert. Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt auch hier auf Belagssanierungsarbeiten. Diese erfolgen unter anderem auf der B 161 Pass-Thurn-Straße im Gemeindegebiet von Jochberg, auf der B 164 Hochkönigstraße im Gemeindegebiet von Fieberbrunn, oder auch auf der L 2 Pillerseestraße im Gemeindegebiet von St. Jakob in Haus.
Zudem wird in die bauliche Erhaltung von Brücken, Tunneln, Hochbauten sowie in die technische Ausstattung wie elektrische und maschinelle Anlagen investiert. Es werden beispielsweise die Hornbrücke auf der B 161 Pass-Thurn-Straße im Gemeindegebiet von Kitzbühel, die Windauerbrücke auf der B 170 Brixentalstraße im Gemeindegebiet von Westendorf sowie die Wohlmutinger Brücke auf der L 39 Erpfendorfer Straße im Gemeindegebiet von Kirchdorf i.T. im heurigen Jahr saniert sowie die technische Infrastruktur der Unterflurtrasse an der Höflingerkreuzung im Gemeindegebiet von St. Johann i. T. dem aktuellen Stand der Technik entsprechend erneuert.
„Mit den gezielten Investitionen in den Bezirken Kufstein und Kitzbühel wird das Landesstraßennetz nachhaltig erhalten und weiterentwickelt – für mehr Sicherheit und eine leistungsfähige Infrastruktur in der Region. Die Investitionen sichern zudem regionale Arbeitsplätze und stärken die heimische Bauwirtschaft“, so LHStv Geisler abschließend.