Tiroler Bodenfonds

Herzlich Willkommen beim Tiroler Bodenfonds!

Der Tiroler Bodenfonds wurde zur Unterstützung der Gemeinden bei der Besorgung der Angelegenheiten der örtlichen Raumordnung vor über 25 Jahren ins Leben gerufen. Die Hauptaufgabe des Fonds liegt stets im Erwerb, der Entwicklung und der anschließenden Weitergabe von Grundflächen, wobei die Vergabe der baureifen Grundstücke durch die jeweilige Standortgemeinde erfolgt. Durch seine Tätigkeit trägt der Tiroler Bodenfonds

  • zur Umsetzung geförderter Wohnbauprojekte bzw. Bauvorhaben in bodensparender und verdichteter Bauweise und
  • zur Ansiedlung bzw. Standortverlegung von Betrieben, wobei die Schaffung interkommunaler Gewerbegebiete angestrebt wird, maßgeblich bei.

Etwas zu bauen bedeutet Verantwortung zu übernehmen. Um eine vertretbare architektonische Qualität zu gewährleisten, lobt der Tiroler Bodenfonds regelmäßig Bebauungsstudien für die Gestaltung seiner Projektgebiete aus. Das künftige Wohlbefinden der Käufer, die Vermeidung von Nutzungskonflikten, vorausschauende Mobilitätskonzepte, eine hohe Arbeitsplatzdichte und eine verdichtete und nachhaltige Bauweise sind dem Tiroler Bodenfonds ein besonderes Anliegen.

Einen beispielhaften Einblick in die nachhaltige Gestaltung unseres Lebensraumes bietet die Bebauungsstudie "Siedlungserweiterung Wildschönau, Franziskusweg Niederau". Für den Tiroler Bodenfonds stehen im Projekt "Wildschönau, Franziskusweg Niederau" der soziale Austausch innerhalb der Wohnbebauung sowie die schonende Einbindung in die Landschaft im Fokus.

Sie haben Interesse am Erwerb eines Grundstückes zu Wohnzwecken oder betrieblichen Zwecken?

Die laufenden Projekte des Tiroler Bodenfonds finden Sie in tiris Maps unter diesem link.

Wenn Sie Interesse an einem Grundstück des Tiroler Bodenfonds haben, nehmen Sie bitte direkt Kontakt mit der jeweiligen Standortgemeinde auf (Verzeichnis der Gemeinden Tirols). Ansonsten steht Ihnen auch das Team des Tiroler Bodenfonds für ein beratendes Gespräch gerne zur Verfügung.

Voraussetzung für den Erweb eines "Bodenfonds Grundstückes" zu Wohnzwecken ist jedenfalls ein tatsächlicher Wohnbedarf. Der Erwerb von Grundstücken zur Kapitalanlage wird ausgeschlossen. In der Regel werden die Grundstücke in Abstimmung mit der jeweiligen Standortgemeinde anhand von vom Gemeinderat beschlossenen Vergaberichtlienien direkt an die Käufer vergeben.

Sie haben Interesse am Verkauf eines Grundstückes an den Tiroler Bodenfonds?

Der Tiroler Bodenfonds ist in ganz Tirol am käuflichen Erwerb von Liegenschaften zur Umsetzung geförderter Bauvorhaben und Entwicklung von Gewerbegebieten interessiert. Für ein persönliches Gespräch stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung. 

Ansprechpartner, Rechtsgrundlage, Tätigkeitsbericht des Geschäftsführers

Ansprechpartner

Die Rechtsgrundlage des Tiroler Bodenfonds bilden die §§ 98 ff TROG 2016.

Tätigkeitsbericht des Geschäftsführers


Zuschüsse an Gemeinden

Im Auftrag der Landesregierung wickelt der Tiroler Bodenfonds die Gewährung von Zuschüssen des Landes an Gemeinden für

  • den Erwerb von Grundstücken,
  • für infrastrukturelle Vorhaben,
  • für Maßnahmen zum Zweck der Sanierung oder Revitalisierung gewachsener Ortskerne und
  • für landschaftspflegerische Begleitmaßnahmen ab.

Unter diesem link finden Sie die Richtlinie für die Gewährung von Zuschüssen gem. § 98 Abs. 4 lit. c TROG 2016.

Gemeinden können Zuschüsse ausschließlich im Portal Tirol über das Formular "Zuschüsse an Gemeinden nach § 98 Abs. 4 lit. c TROG 2016" beantragen.


Vertragsraumordnung

Im Rahmen des Fondszweckes obliegt dem Tiroler Bodenfonds die Unterstützung der Gemeinden bei Maßnahmen als Träger von Privatrechten gem. § 33 TROG 2016. Die Hauptaufgabe liegt in der Hilfestellung bei der Gestaltung von Raumordnungsverträgen und der Erstattung entsprechender Rechtsauskünfte. Die Empfehlungen des Landes Tirol für privatrechtliche Vereinbarungen gem. § 33 Abs 2 TROG2016 werden dabei als Leitfaden herangezogen.

Das Gutachten zu Rechtsgrundlagen der Vertragsraumordnung in Österreich von O. Univ.-Prof. Dr. Berka und Univ.-Prof. Dr. Kletečka finden sie hier.