Ende der Sperre der Fernpassstraße und des Hahntennjochs

Konsequente Kontrollen von Polizei und Straßenaufsichtsorganen

  • Sperre verlief geordnet 
  • Fahrverbote auf Ausweichrouten werden weiterhin streng kontrolliert – Dosierampel am Achenpass aktiviert
  • Reguläre Fahrverbote auf dem niederrangigen Straßennetz bis 19 Uhr aufrecht

Heute, Samstag, kam es aufgrund von angemeldeten Versammlungen von Bürgerinitiativen im Bezirk Reutte und im Bezirk Imst zu einer rund zweistündigen Sperre der B 179 Fernpassstraße. Im Zeitraum von 9.45 bis 12 Uhr wurde die B 179 Fernpassstraße deshalb im Bereich Reutte/Katzenberg sowie Nassereith/Rastland für den gesamten Verkehr gesperrt. 

Seitens der zuständigen Behörden wurden bereits im Vorfeld vorsorglich zusätzliche Maßnahmen vorbereitet, um die (Versorgungs-)Sicherheit in der Region zu gewährleisten und AnrainerInnen zu schützen. So wurde auch die L 246 Hahntennjochstraße im gleichen Zeitraum für den gesamten Verkehr gesperrt. Die regulär aufrechten Fahrverbote für den Ausweichverkehr auf dem niederrangigen Straßennetz wurden insbesondere auf den Alternativrouten über Scharnitz, Leutasch und Telfs bzw. Zirl engmaschig kontrolliert. Zudem wurde in Abstimmung mit der BH Schwaz die Dosierampel am Achenpass nördlich von Achenkirch vorsorglich aktiviert, um die anrainende Bevölkerung entlang B 181 Achenseestraße bestmöglich zu entlasten. 

Die Bezirkspolizeikommandos Reutte und Imst standen heute mit zahlreichen BeamtInnen im Einsatz. Zudem sind die Straßenaufsichtsorgane des Landes zur Kontrolle der Fahrverbote für den Ausweichverkehr auf dem niederrangigen Straßennetz vor Ort und die Dosierampeln vor Vils sowie bei Reutte-Süd waren – wie generell an Wochenenden – aktiv. Die aufrechten Fahrverbote in den Bezirken Reutte, Imst und Innsbruck-Land (sie gelten im Sommer jedes Wochenende von 7 bis 19 Uhr) werden auch in den kommenden Stunden weiterhin streng kontrolliert, um Ausweichverkehr zu verhindern.

Ruhige Verkehrssituation in der Region

Ein Verkehrschaos und kilometerlange Staus entlang der Fernpassstrecke und auf den Ausweichrouten sind trotz des ferienbedingt erwarteten höheren Verkehrsaufkommen heute, Samstag, ausgeblieben. Die Verkehrs- und Versorgungssicherheit in der Region blieb gewährleistet. 

„Wir haben uns wieder intensiv vorbereitet und umfangreiche Maßnahmen getroffen, um die Verkehrs- und Versorgungssicherheit bestmöglich aufrechtzuerhalten und die Notfallversorgung sicherzustellen. Die Kontrollen der aufrechten Fahrverbote sowie der Einsatz der Dosierampeln sind zum Schutz der anrainenden Bevölkerung wesentlich“, bilanziert Bernhard Knapp, Vorstand der Abt. Verkehrs- und Seilbahnrecht des Landes Tirol. 

Michael Eder, Bezirkspolizeikommandant von Reutte: „Auf beiden Seiten des Fernpasses war die Lage sehr ruhig. Das Verkehrsaufkommen war auf beiden Seiten sehr gering, die mediale Kommunikation über die Sperre hat die Menschen erreicht. Wir behalten die Situation auch weiterhin im Auge und sind auch auf den Alternativrouten am Seefelder Plateau und am Achenpass vor Ort.“