- 25 Studierende der Universitäten Innsbruck, Bozen und Trient warfen einen Blick hinter Brüsseler Kulissen
- Schwerpunkte: Digitalisierung und Weltpolitik
- Nächste Ausgabe in Planung – Anmeldungen ab Anfang 2027
Mit viel Wissen, Erfahrungen und Begegnungen rund um die Europäische Union sind 25 Studierende der Universitäten Innsbruck, Bozen und Trient vor Kurzem aus Brüssel zurückgekehrt. Fünf Tage lang nahmen sie am Intensivprogramm der EuregioBrusselsSchool teil, das die Brüsseler Vertretung der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino auch 2026 organisiert hat. Unter anderem gewannen sie Einblicke in das EU-Parlament, die EU-Kommission, den Rat der EU und den Europäischen Ausschuss der Regionen.
Schwerpunkt: EU in der Welt
Ein Höhepunkt war heuer erstmals ein Besuch im Brüsseler NATO-Hauptquartier – passend zum Themenschwerpunkt „Die Rolle der EU in der Welt“. Die Euregio-Studierenden konnten dabei nicht nur mit RepräsentantInnen der NATO, sondern auch des Europäischen Auswärtigen Dienstes diskutieren. Weitere Schwerpunkte der diesjährigen Ausgabe waren die jüngsten Entwicklungen durch die Digitalisierung und Künstliche Intelligenz sowie die EU-Medienkommunikation – unter anderem veröffentlichten einige TeilnehmerInnen jeden Tag ein Video auf den Social-Media-Kanälen der Euregio. Als klassisches Querschnittthema kam häufig auch die spezifische Rolle der Regionen in der EU zur Sprache.
Die Studierenden sind überzeugt, viel gelernt zu haben. Romana Nager (Bezirk Kufstein) von der Universität Innsbruck berichtet: „Ich hatte mich für die EuregioBrusselsSchool beworben, weil ich mich von der Arbeit der Vertretungen bei der Europäischen Union inspirieren lassen und mehr über künftige Berufsmöglichkeiten erfahren wollte.“ Die an der Freien Universität Bozen studierende Amy Sanchez Rivera erzählt, sie habe an der EuregioBrusselsSchool teilgenommen, „um mehr über die Beziehungen zwischen der Euregio und der Europäischen Union zu erfahren.“ Stefano Baldi von der Universität Trient freute sich, „die europäischen Institutionen kennenzulernen und besser zu verstehen, wie sie funktionieren und unser Leben beeinflussen.“
Mit der feierlichen Diplomübergabe durch die DirektorInnen der Brüsseler Euregio-Vertretung – Richard Seeber (Tirol), Vesna Caminades (Südtirol) und Katharina Lonardi (Trentino) – ging der Brüssel-Lehrgang zu Ende.
Informationen zur Ausgabe 2027 finden Interessierte Anfang kommenden Jahres unter www.europaregion.info/bruessel sowie auf den Kanälen der Euregio-Länder und Universitäten.



