- Unterstützung für sichere, inklusive und effektive Lernumgebungen in wirtschaftlich und sozial schwächeren Staaten
- Förderung von Bildungsinfrastruktur mit bis zu 100.000 Euro pro Schwerpunktprojekt möglich
Das Land Tirol setzt im Rahmen der Internationalen Entwicklungszusammenarbeit 2026 einen klaren Schwerpunkt auf hochwertige Bildung. Im Zentrum des neuen Fördercalls stehen Projekte, die Kindern, Jugendlichen und benachteiligten Gruppen in Ländern des globalen Südens – also wirtschaftlich und sozial schwächere Staaten – besseren Zugang zu Bildung ermöglichen. Förderanträge können online über die Website des Landes gestellt werden. Der Fördercall läuft bis 31. August 2026. Die Förderung für Schwerpunktprojekte beträgt in der Regel zwischen 20.000 und maximal 100.000 Euro.
„Bildung ist eine zentrale Voraussetzung dafür, dass Menschen ihre Potenziale entfalten und sich vor Ort nachhaltige Perspektiven aufbauen können. Mit dem Schwerpunkt 2026 unterstützt Tirol die Errichtung und den Ausbau von starken Bildungseinrichtungen im globalen Süden und leistet damit einen konkreten Beitrag zu mehr Chancengerechtigkeit, Selbstbestimmung und Zukunftssicherung“, betont der für Entwicklungszusammenarbeit zuständige LHStv Philip Wohlgemuth und führt weiter aus: „Gefördert werden insbesondere Vorhaben, die zum Ausbau, zur Sanierung oder zur Aufwertung von Bildungsinfrastruktur beitragen. Dazu zählen sichere, inklusive und wirksame Lernumgebungen.“
Tiroler Engagement für globale Verantwortung
Die Internationale Entwicklungszusammenarbeit des Landes Tirol orientiert sich an den Zielen der Vereinten Nationen sowie am Dreijahresprogramm der österreichischen Entwicklungspolitik 2025-2027. Mit dem aktuellen Schwerpunkt setzt Tirol ein Zeichen für nachhaltige Bildungsarbeit und stärkt Einrichtungen, die vor Ort langfristig Wirkung entfalten. Einreichberechtigt sind juristische Personen mit Tirol-Bezug, die ihr Projekt gemeinsam mit einer Partnerorganisation in einem Land der OECD-DAC-Liste umsetzen. Voraussetzung für eine Förderung ist neben der thematischen Passung auch die Erfüllung der Richtlinien für internationale Zusammenarbeit des Landes Tirol. Alle Projekte werden fachlich und formal von einem Expertengremium geprüft.
„Entwicklungszusammenarbeit bedeutet für uns, partnerschaftlich und wirksam zu handeln. Projekte, die Bildungsinfrastruktur verbessern, schaffen nicht nur bessere Lernbedingungen, sondern stärken auch lokale Gemeinschaften und eröffnen jungen Menschen neue Chancen“, so LHStv Wohlgemuth abschließend.
Weitere Informationen zur Förderrichtlinie findet sich auf der Website des Landes, ebenso wie die Ausschreibung des Fördercalls.
