- Dorfspaziergänge, Gestaltungsberatung und zahlreiche Bauprojekte stärken die gemeinsame Entwicklung der Tiroler Gemeinden
- Gold beim Europäischen Dorferneuerungspreis 2026 für Lans
- Übersicht der Projekte in der Medienunterlage
Die Tiroler Dorferneuerung setzt ihren erfolgreichen Weg auch im Jahr 2026 fort. Von der Ortskernentwicklung über Leerstandsmanagement bis hin zu qualitätsvoller Architektur und neuen Begegnungsräumen wurden im ersten Halbjahr zahlreiche Projekte in den Tiroler Gemeinden auf Schiene gebracht oder erfolgreich abgeschlossen. In den ersten beiden Sitzungen des Landesbeirats für Dorferneuerung und Lokale Agenda 21 wurden 51 konkrete Projekte – von Wiederbelebung leerstehender Gebäude bis zu neuen Begegnungsorten - mit Fördermitteln von insgesamt rund 857.000 Euro genehmigt.
„Die Aufgabe der Dorferneuerung ist es, Gemeinden bei ihrer Entwicklung zu unterstützen und gemeinsam mit der Bevölkerung die Zukunft aktiv zu gestalten. Mit gezielten Investitionen schaffen wir attraktive Ortskerne und erhöhen die Lebensqualität in allen Regionen Tirols. Die Halbjahresbilanz 2026 zeigt, wie vielfältig und nachhaltig diese Entwicklung ist“, betont LH Anton Mattle.
Gold für Lans beim Europäischen Dorferneuerungspreis
Auch auf europäischer Ebene wurde die Tiroler Dorfentwicklung ausgezeichnet: Die Gemeinde Lans (Bezirk Innsbruck-Land) erhielt beim Europäischen Dorferneuerungspreis 2026 eine Auszeichnung in Gold. Prämiert wurde das ganzheitliche Konzept der Gemeinde, das nachhaltige Entwicklung, BürgerInnenbeteiligung und den sorgsamen Umgang mit bestehenden Strukturen beispielhaft verbindet.
Vom leeren Schaufenster zum lebendigen Dorfmittelpunkt
Die Wiederbelebung leerstehender Gebäude bleibt ein zentraler Schwerpunkt der Dorferneuerung. Im Aktionsmonat April informierten Schaufensterausstellungen und Beratungsnachmittage rund 300 BesucherInnen über Möglichkeiten der Nachnutzung. Die Angebote fanden in den sieben teilnehmenden Regionen Imst, Innsbruck-Land, Kitzbüheler Alpen, Landeck, Osttirol, Außerfern und Schwaz statt.
Weiters entstehen mit dem Projekt „Dorfoase“ der Dorferneuerung in Tirol neue Orte der Begegnung. In Wildermieming (Bezirk Innsbruck-Land) wurden Entwürfe von Architekturstudierenden der Universität Innsbruck präsentiert, die nun gemeinsam mit der HTL Innsbruck weiterentwickelt und umgesetzt werden sollen. Auch in St. Johann in Tirol (Bezirk Kitzbühel) ist der Planungsprozess für eine neue Dorfoase erfolgreich abgeschlossen – als nächster Schritt folgt die bauliche Umsetzung.
Dorfspaziergänge in Schwaz und Terfens (Bezirk Schwaz) machten erstmals gemeinsam mit BrügerInnen die Stärken und Potenziale der Ortsräume sichtbar. Gleichzeitig begleitete der Tiroler Gestaltungsbeirat bereits 13 Projekte in zehn Gemeinden und unterstützte diese bei architektonischen und städtebaulichen Fragen.
Die unten angeführte Medienunterlage bietet einen Überblick über die 51 Projekte der Tiroler Dorferneuerung im ersten Halbjahr 2026.


