- Beratungsgremium für Tiroler Landesregierung wird alle fünf Jahre neu konstituiert
- Leopold Füreder erneut zum Vorsitzenden gewählt
Diese Woche hat sich der Tiroler Naturschutzbeirat für die Funktionsperiode bis Ende 2030 zum ersten Mal getroffen und konstituiert. Die Angelobung erfolgte durch Naturschutzlandesrat René Zumtobel. Der Naturschutzbeirat ist ein im Tiroler Naturschutzgesetz festgeschriebenes Gremium, das die Tiroler Landesregierung in Naturschutzangelegenheiten berät. Leopold Füreder, Experte im Bereich Landschaftsökologie, wurde zum vierten Mal in Folge zum Vorsitzenden gewählt. Sein Stellvertreter ist Zoologe Florian Steiner.
„Der Naturschutzbeirat ist eine wichtige Einrichtung die uns als Landesregierung zur Seite steht. Die Mitglieder decken eine breite Themenvielfalt ab und können mit ihrer Expertise und in Vertretung unterschiedlicher Interessen ihre Meinung einbringen und beraten. Ich danke allen, die ihr Fachwissen in den kommenden fünf Jahren im Beirat einbringen und gratuliere dem Vorsitzenden und seinem Stellvertreter zur Wahl“, so LR Zumtobel.
Der Naturschutzbeirat besteht aus 16 Mitgliedern und ebenso vielen Ersatzmitgliedern. Der Beirat setzt sich aus ExpertInnen in unterschiedlichen Naturwissenschaften wie Zoologie, Land- und Forstwirtschaft, Bodenkunde oder Freizeitwissenschaften zusammen. Weitere Mitglieder werden von der Wirtschaftskammer Tirol, der Arbeiterkammer Tirol, dem Tiroler Gemeindeverband, der Stadt Innsbruck, dem österreichischen Alpenverein, den Naturfreunden, dem WWF und dem Landesumweltanwalt entsandt. Das Gremium wird bei Bedarf, jedoch mindestens zwei Mal pro Jahr für eine gemeinsame Sitzung einberufen.
Professor Füreder, nun bereits seit 2011 Vorsitzender des Beirats: „Die besonderen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit haben zahlreiche Konflikte um die Natur in unserem Land zur Folge, die es zu lösen gilt. Dem Naturschutzbeirat kommt dabei eine bedeutende Rolle zu. Ich freue mich daher auf eine weitere gute Zusammenarbeit im Sinne des umsichtigen Schutzes und der nachhaltigen Nutzung unserer oft einzigartigen Naturressourcen.“
Neben der Angelobung der Mitglieder und der Wahl des Vorsitzes standen auch das Begutachtungsverfahren zur Tiroler Beschleunigungsverordnung für Photovoltaikanlagen, der Bericht über die gewährten Naturschutzförderungen im vergangenen Jahr sowie das Neophytenmanagement in Tirol auf der Tagesordnung.


