Sperre der Fernpassstraße und des Hahntennjochs aufgehoben

Sperre verlief geordnet – Behördenkonzept hat sich bewährt

  • Konsequente Kontrollen von Polizei und Straßenaufsichtsorganen
  • Nach Auflösung der Sperre: Fahrverbote auf dem niederrangigen Straßennetz für den Ausweichverkehr weiterhin regulär bis 19 Uhr aufrecht 

Am heutigen Samstag, 27. Juni 2026, kam es aufgrund von angemeldeten Versammlungen von Bürgerinitiativen im Bezirk Reutte und im Bezirk Imst zu einer zweistündigen Sperre der B 179 Fernpassstraße. Im Zeitraum von 10 bis 12 Uhr wurde die B 179 Fernpassstraße deshalb im Bereich Reutte/Katzenberg sowie Nassereith/Rastland für den gesamten Verkehr gesperrt. 

Seitens der zuständigen Behörden wurden zusätzliche Maßnahmen vorbereitet, um die (Versorgungs-)Sicherheit in der Region zu gewährleisten und AnrainerInnen zu schützen. So wurde auch die L 246 Hahntennjochstraße im gleichen Zeitraum für den gesamten Verkehr gesperrt.

Die Bezirkspolizeikommandos Reutte und Imst standen heute mit zahlreichen BeamtInnen im Einsatz. Zudem sind die Straßenaufsichtsorgane des Landes zur Kontrolle der Fahrverbote für den Ausweichverkehr auf dem niederrangigen Straßennetz vor Ort und es wurden die Dosierampeln vor Vils, bei Reutte-Süd und im Bereich Ehrwald-Schanz aktiviert. Die aufrechten Fahrverbote in den Bezirken Reutte und Imst (im Sommer jedes Wochenende von 7 bis 19 Uhr) werden auch in den kommenden Stunden weiterhin streng kontrolliert, um Ausweichverkehr zu verhindern. Im Bereich des Seefelder Plateaus kam es zu verstärktem Ausweichverkehr, die vorbereiteten Maßnahmen haben jedoch Wirkung gezeigt. 

Verkehrssituation in der Region ruhig – keine langen Staus durch Sperre

Ein Verkehrschaos und kilometerlange Staus entlang der Fernpassstrecke und auf den Ausweichrouten sind heute ausgeblieben. Die umfangreich vorbereiteten behördlichen Maßnahmen haben gegriffen, die Sperren und Fahrverbote konnten umgesetzt werden, die Verkehrs- und Versorgungssicherheit in der Region blieb gewährleistet. Weiterhin zu beachten gilt: Aufgrund möglicher Verkehrsverlagerungseffekte kann es in den kommenden Tagen zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen in Tirol kommen. 

„Wir haben uns intensiv vorbereitet und umfangreiche Maßnahmen getroffen, um die Verkehrs- und Versorgungssicherheit bestmöglich aufrechtzuerhalten und die Notfallversorgung sicherzustellen. Auch die Sperre des Hahntennjochs während der Fernpasssperre hat reibungslos funktioniert und war aus Sicht der Behörden notwendig, da die Strecke nicht für ein so hohes Verkehrsaufkommen geeignet ist“, bilanziert Bernhard Knapp, Vorstand der Abt. Verkehrs- und Seilbahnrecht des Landes Tirol. 

Michael Eder, Bezirkspolizeikommandant von Reutte: „Auf beiden Seiten des Fernpasses war die Lage sehr ruhig. Das Verkehrsaufkommen war auf beiden Seiten sehr gering, die mediale Kommunikation über die Sperre hat die Menschen erreicht. Wir behalten die Situation auch weiterhin im Auge und sind auch auf den Alternativrouten am Seefelder Plateau und am Achenpass vor Ort.“