- LH Mattle: „Mit der Auszeichnung sagen wir Danke und setzen ein Zeichen der Wertschätzung“
- „Jahr des Ehrenamts“ rückt freiwilliges Engagement noch stärker ins öffentliche Bewusstsein
- Land Tirol arbeitet gemeinsam mit Stakeholdern und Partnern an nachhaltigen Verbesserungen im Ehrenamt
- Alle Fotos der Geehrten finden sich unter: www.tirol.gv.at/ehrenamt-landeck2026
Ob bei der Feuerwehr, in der Musikkapelle oder einer Sozialeinrichtung: Im Kongresszentrum „Arlberg WellCom“ in St. Anton am Arlberg standen gestern, Dienstag, die Menschen im Mittelpunkt, die sich seit vielen Jahren freiwillig für ihre MitbürgerInnen und das gesellschaftliche Leben im Bezirk Landeck einsetzen. LH Anton Mattle überreichte den 94 Ehrenamtlichen aus dem ganzen Bezirk die „Tiroler Ehrenamtsnadel in Gold“ – als Zeichen der Anerkennung und des Dankes. Die Verleihung stellt damit ein weiteres Ausrufezeichen im „Jahr des Ehrenamts 2026“ dar.
„Zehntausende Tirolerinnen und Tiroler engagieren sich täglich in Vereinen, Verbänden, in der eigenen Gemeinde oder für die Allgemeinheit. Gerade im Jahr des Ehrenamtes wollen wir mit der Tiroler Ehrenamtsnadel Danke sagen und unsere Wertschätzung zum Ausdruck bringen. Die ausgezeichneten Freiwilligen investieren unzählige Stunden für andere, übernehmen Verantwortung und halten damit unsere Gesellschaft am Laufen. Dafür haben sie meinen größten Respekt und tiefste Dankbarkeit“, betonte LH Mattle, der die Ehrenamtsnadeln in St. Anton überreichte. Die Geehrten aus dem Bezirk Landeck engagieren sich unter anderem bei Blaulichtorganisationen, in Musikkapellen und Chören, Kultur- und Sportvereinen, sozialen Initiativen und im Bildungsbereich. Auch besondere Verdienste für die eigene Gemeinde werden mit der Ehrenamtsnadel gewürdigt.
Vom digitalen Vereinshandbuch bis zu neuen Info-Kanälen
„Das Ehrenamt braucht Anerkennung – damit ist es aber nicht getan. Wir wollen Danke sagen, aber auch nachhaltig konkrete Verbesserungen auf den Weg bringen und sichere Rahmenbedingungen für freiwilliges Engagement ermöglichen“, erklärt LH Mattle. Mit dem „Jahr des Ehrenamts“ hat die Tiroler Landesregierung das freiwillige Engagement noch stärker in den Mittelpunkt gerückt. Nicht nur die Leistung von Ehrenamtlichen soll öffentlich sichtbar werden – auch die institutionellen Voraussetzungen sollen verbessert werden. „Jede und jeder Zweite engagiert sich hierzulande ehrenamtlich – damit ist Tirol auch über die Landesgrenzen hinweg ein Vorbild. Das heurige Jahr des Ehrenamts soll ein Motor für positive Entwicklungen rund um das Ehrenamt sein, von denen Freiwillige in Tirol langfristig profitieren können“, sagt der Landeshauptmann.
So ist Tirol in Sachen Freiwilligen-Versicherung bereits sehr gut aufgestellt und lotet derzeit letztes Optimierungspotenzial aus. Auch Unterstützungsmöglichkeiten für Vereine bei Rechtsfragen stehen auf der Agenda. Service- und Weiterbildungsangebote für FunktionärInnen, KoordinatorInnen und VerantwortungsträgerInnen im Freiwilligenbereich sollen gebündelt und flexibler zugänglich werden – dazu wurde auch ein Veranstaltungskalender unter www.tirol.gv.at/ehrenamt veröffentlicht. Ebenfalls auf der Website zu finden: Das erste digitale Vereinshandbuch, das wesentliche Informationen für Vereine bestmöglich bündelt und als zentrale Informationsplattform dienen soll. Anregungen können laufend über ehrenamt@tirol.gv.at eingebracht werden.
Gleichzeitig soll die gesellschaftliche Wahrnehmung des Ehrenamts weiter gestärkt werden – etwa durch einen neuen Ehrenamtsnachweis, der derzeit gemeinsam mit Stakeholdern und Partnern ausgearbeitet wird, die bezirksweiten Ehrenamtstage oder neue Informationskanäle wie der WhatsApp-Kanal „Ehrenamt Tirol“ (erreichbar über www.ehrenamt.tirol). Im Herbst findet außerdem das erste Ehrenamtssymposium des Landes Tirol statt.
„Tage des Ehrenamtes“ in allen Tiroler Bezirken
Bei den „Tagen des Ehrenamts“ sind die BürgermeisterInnen der Tiroler Gemeinden eingeladen, besonders engagierte ehrenamtlich tätige RepräsentantInnen ins Rampenlicht zu stellen. Bei einem Festakt im jeweiligen Bezirk werden die vorgeschlagenen Persönlichkeiten vom Landeshauptmann mit der Tiroler Ehrenamtsnadel in Gold geehrt. Damit wird die Vorbildwirkung jener Menschen hervorgehoben, die sich über viele Jahre hinweg freiwillig für ihre Mitmenschen, ihre Gemeinden und für das gesellschaftliche Leben einsetzen.


