Tirol-Konvent: ID Austria-Registrierungsstellen erweitert

Wöchentliches Update „Vereinfachung & Entbürokratisierung“

  • Land Tirol als Partner der Gemeinden: 300 TeilnehmerInnen bei ID Austria-Onlineschulungen
  • Weitere sechs Tiroler Gemeinden starteten als ID Austria-Registrierungsstelle
  • ID Austria-Servicetage des Bundes in Tirol

Die ID Austria kann neben der Landespolizeidirektion und den Finanzämtern auch bei den Tiroler Bezirkshauptmannschaften, dem Stadtmagistrat Innsbruck und den Passgemeinden in Tirol beantragt werden. Zu den 169 Gemeinden, die bereits zu den Registrierungsstellen zählten, kamen mit Ende Juni sechs weitere hinzu: Mariastein, Niederndorfberg und Rettenschöss im Bezirk Kufstein, Flirsch im Bezirk Landeck und Fügenberg sowie Zell am Ziller im Bezirk Schwaz. Dem voraus gingen ID Austria-Onlineschulungen des Landes in den Tiroler Gemeinden, bei welchen rund 300 TeilnehmerInnen sich informierten.

„Die ID Austria ist ein Angebot für Erleichterungen. Mit dem digitalen Zugang kann man Behördenwege und öffentliche Serviceleistungen bequem von Zuhause aus und abseits von Öffnungszeiten flexibel erledigen. Über 450.000 Tirolerinnen und Tiroler besitzen bereits eine ID Austria – eine beachtliche Zahl, die nach wie vor Potenzial zum weiteren Ausbau bietet. Damit möglichst viele Menschen in Tirol möglichst wohnortnahe ihre ID Austria beantragen können, begrüße ich die stetige Ausweitung der Registrierungsstellen – ein wichtiger wohnortnaher Service für die Tirolerinnen und Tiroler. Denn genau dafür steht der Tirol Konvent: Die Verwaltung auf verschiedensten Ebenen noch bürgernäher, moderner und digitaler etablieren“, betont LH Anton Mattle auch, dass das Land Tirol den Gemeinden – insbesondere auch beim Tirol Konvent – ein starker Partner ist: „Verwaltung hat viele Ebenen. Wir betrachten sie ganzheitlich.“ Der Landeshauptmann verweist zusätzlich auch auf die aktuelle ID Austria-Tour des Bundes, die in Kürze auch in Kitzbühel (Bezirk Kitzbühel), Maurach (Bezirk Schwaz) und Angerberg (Bezirk Kufstein) Halt macht.

Insgesamt besitzen rund 67 Prozent der TirolerInnen derzeit eine ID Austria. „Die hohe Nutzungsrate zeigt klar, dass die ID Austria im Alltag der Menschen angekommen ist. Sie erleichtert zahlreiche Behördenwege und spart Zeit“, betont Digitalisierungslandesrat Mario Gerber. Wichtig sei dabei auch die direkte Information der Bevölkerung vor Ort – so wie bei der ID Austria-Servicetour des Bundes. Alle Informationen dazu finden sich unter www.digitalaustria.gv.at – das sind die nächsten Termine:

  • Schwarzsee Kitzbühel, 20. Juli 2026, 9 bis 12.30 Uhr und 13 bis 17 Uhr
  • Kitzbühel, Generali Open Kitzbühel, 21. Juli 2026, 10 bis 12.30 Uhr und 13 bis 17 Uhr
  • Achensee Seebad in Maurach, 22. Juli 2026, 9 bis 12.30 Uhr und 13 bis 17 Uhr
  • Servicetag Gemeinde Angerberg, 26. August 2026, 9 bis 12 Uhr

Alle Informationen zur ID Austria und weiteren digitalen Verwaltungsservices gibt es unter www.tirol.gv.at/digitalintirol.

Grundsätzlich kann die ID Austria nach fünf Jahren selbstständig in der App bzw. auf der Website der ID Austria verlängert werden. Bei Personen ohne österreichische Staatsbürgerschaft mit Hauptwohnsitz in Österreich ist die ID Austria ebenfalls fünf Jahre gültig, ohne Hauptwohnsitz beträgt die Gültigkeit drei Jahre. Eine Verlängerung ist für diese Personen nur an einer dafür vorgesehenen Registrierungsbehörde möglich. Neben der Landespolizeidirektion in Innsbruck, den Dienststellen der Finanzämter sowie einzelnen Gemeinden stellen seit 1. April auch die Bezirkshauptmannschaften Reutte, Imst und Lienz die ID Austria für nicht-österreichische StaatsbürgerInnen aus bzw. verlängern bestehende. Eine Auflistung aller Registrierungsstellen findet sich auf der Website des Bundesministeriums für Inneres.