- Digitaler Wegbegleiter an heißen Sommertagen
- Öffentlich nutzbare Trinkwasserbrunnen können seitens der Gemeinden unter gesundheit@tirol.gv.at eingemeldet werden
- Alle Informationen – auch zu Hitzetipps – unter www.tirol.gv.at/hitze
Die Trinkflasche ist leer, die Temperaturen sind hoch – und unterwegs ist es oft nicht leicht, den nächsten öffentlichen Trinkwasserbrunnen zu finden. Mit dem Tiroler Trinkwassermapping schafft das Land Tirol Orientierung: Knapp ein Jahr nach dem Start sind bereits mehr als 1.600 Trinkwasserbrunnen in allen Tiroler Bezirken in einer interaktiven Karte erfasst. Sie hilft dabei, rasch frisches Trinkwasser zu finden, und unterstützt damit eine der wichtigsten Maßnahmen, vor allem an heißen Tagen: ausreichend trinken.
Gesundheitslandesrätin Cornelia Hagele erklärt: „Hohe Temperaturen belasten den Körper und erhöhen den Flüssigkeitsbedarf deutlich. Wer regelmäßig Wasser trinkt, schützt seine Gesundheit. Mit dem Trinkwassermapping möchten wir es der Bevölkerung und unseren Gästen so einfach wie möglich machen, auch unterwegs Trinkwasser zu finden. Dass mittlerweile mehr als 1.600 öffentliche Trinkbrunnen aufgelistet sind, erhöht den Mehrwert für die Nutzerinnen und Nutzer der Karte. Danke an alle Gemeinden, die bereits zahlreiche Brunnen eingemeldet haben.“
Nächsten Brunnen mit wenigen Klicks finden
Das Trinkwassermapping liefert neben dem Überblick, wo der nächstgelegene öffentliche Trinkwasserbrunnen ist, auch Informationen zur Barrierefreiheit, zur Möglichkeit, Trinkflaschen bequem zu befüllen, zu den Betriebszeiten, zum Betreiber sowie zur regelmäßigen Qualitätsprüfung. Ergänzt wird jeder Eintrag durch ein aktuelles Foto.
Die Datenbank wächst laufend – öffentliche Trinkwasserbrunnen können von den Gemeinden laufend beim Land Tirol unter gesundheit@tirol.gv.at eingemeldet werden. Künftig soll das Trinkwassermapping auch als App-Anwendung auf Smartphones erhältlich sein.
Hitzeschutz braucht Information
Das Trinkwassermapping ist Teil der Hitzeschutzmaßnahmen des Landes Tirol. Bei länger andauernden Hitzeperioden informiert das Land unter anderem Pflegeeinrichtungen, Krankenhäuser, mobile Pflegedienste, Schulen, Kinderbetreuungseinrichtungen, Gemeinden und Einsatzorganisationen und stellt ergänzend Informationsmaterialien sowie Hitzeschutztipps für Bevölkerung, Tourismus und Gemeinden bereit. Darüber hinaus vermittelt die neue Kampagne „Hitze und Sport“, wie Bewegung auch an heißen Tagen gesund und sicher möglich bleibt.
Das Trinkwassermapping Tirol ist unter www.tirol.gv.at/trinkwassermapping-tirol abrufbar und wird laufend ergänzt. Weitere Informationen zu Hitze finden sich unter www.tirol.gv.at/hitze.
Factbox: Hitzetipps
- Gesunder Wasserhaushalt: Trinken Sie ausreichend, regelmäßig und abwechslungsreich. Getränke wie Mineralwasser oder verdünnte Fruchtsäfte eignen sich besonders gut.
- Leichter Sommerspeiseplan: Essen Sie viel wasserreiches Obst und leichte Kost wie gedünstetes Gemüse.
- Kurzfristige Kühlung: Kühlen Sie Kopf, Nacken, Hände und Füße mit feuchten Umschlägen, einer kalten Dusche oder kühlenden Wassersprays.
- Vorsicht statt Nachsicht: Bleiben Sie aufmerksam und achten Sie auf Symptome wie Schwindel, Benommenheit, Schwäche, Kopfschmerzen, Übelkeit, Muskelschmerzen, Erschöpfung oder verschwommenes Sehen. Diese deuten auf eine Überhitzung hin und können auch lange nach dem Aufenthalt in der Hitze auftreten. Bei Medikamenten sollte auf die richtige Lagerung geachtet werden. Starke Temperaturschwankungen können die Wirksamkeit einzelner Medikamente beeinflussen.
- Erste Hilfe im Ernstfall: Bei allen hitzebedingten Notfällen ist Erste Hilfe wesentlich: Begeben Sie sich in den Schatten, kühlen Sie den Körper mit feuchten Tüchern und trinken Sie ausreichend! Wenn notwendig setzen Sie auch einen Notruf ab!

