Emissionskataster News

Weltkugel_Symbol_Banner
Pellets zum Heizen
Frau mit Heizkörper und Sparschwein
umgeschnittene Baumstämme
Rohre bei einem Fernheizwerk

Heizanlagenbefragung 2019

Das Land Tirol hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahre 2050 energieautonom zu werden. Hierzu sind einerseits deutliche Effizienzsteigerungen und Einsparungen notwendig, andererseits die fossilen Energieträger Öl, Gas und Kohle weitestgehend durch erneuerbare Energieträger zu ersetzen.

Ein Großteil der in Tirol betriebenen Heizungsanlagen wird bereits heute mit erneuerbaren Energieträgern wie Stückholz, Hackschnitzel oder Pellets befeuert (Pressemeldung „Externer Link Holz hat Öl bei Wohnraumheizung überholt“, publiziert am 26.09.2018)

Seit der letztmaligen umfassenden Erhebung der Anlagendaten im Jahr 2016 haben sich auf dem Wärmesektor teils bedeutende Änderungen vollzogen: Anlagen wurden ausgebaut, die Wärme- und Stromerzeugung wurde entsprechend den Änderungen des Bedarfs angepasst und eingesetzte Energieträger geändert. Um die hohe Bedeutung der Anlagen darzustellen sowie gegebenenfalls für die weitere Entwicklung der Anlagen im Rahmen der zukünftigen Wärme- und Stromversorgung notwendige Impulse setzen zu können, benötigt das Land Tirol abermals Ihre Mithilfe durch die Ausfüllung und Rücksendung des Ihnen  zugegangenen Fragebogens "Heizanlagenbefragung 2019", um seinen Wissensstand über die bereits bestehenden Anlagen zu aktualisieren.

Für die Datenerhebung benötigen wir keine exakten Betriebsdaten „aufs Zehntel genau“. Wir wären Ihnen dankbar, wenn Sie uns die ungefähren Daten Ihrer Anlage mitteilen würden – insbesondere Angaben zur Leistung, Wärme- und gegebenenfalls Stromerzeugung sowie Art und Menge der eingesetzten Brennstoffe je Kessel.

Die Erhebung der Heizanlagen wird in Zusammenarbeit von Land Tirol, Abt. Waldschutz sowie Abt. Geoinformation, dem Externer Link Tiroler Heizwerkverband und der Externer Link Wasser Tirol – Wasserdienstleistungs-GmbH durchgeführt. Sie dient der Aktualisierung des Tiroler Energiemonitorings sowie des Emissionskatasters nach § 9 IG – L (Externer Link Immissionsschutzgesetz – Luft). Bei Befragungen zur Aktualisierung des Emissionskatasters herrscht prinzipiell Auskunftspflicht (IG – L, § 9, Abs. 3).

Bitte füllen Sie den an Sie übermittelten Fragebogen aus und senden ihn entweder

in Papierform portofrei (im ebenfalls zugesandten Umschlag) bis 31. 07. 2019 an folgende Adresse zurück:

Wasser Tirol – Wasserdienstleistungs-GmbH
Leopoldstraße 3
A-6020 Innsbruck

ODER

laden Sie den Fragebogen als bearbeitbare pdf.-Datei (der Bearbeitungsmodus funktioniert erst nach dem Download) unter

Download:  Fragebogen Heizanlagenbefragung 2019

herunter und retournieren Sie diesen ausgefüllt per e-Mail entweder an  andreas.hertl@wassertirol.at oder an  christoph.haun@tirol.gv.at.

Sollten die auf dem zugesandten Fragebogen vorausgefüllten Felder nicht mehr der Realität entsprechen, streichen Sie die unzutreffenden Einträge bitte und geben uns die aktuellen Daten bekannt. Sollten Sie nicht mehr Betreiber/in der Anlage sein bzw. sich Ihre Anschrift geändert haben, bitten wir Sie, uns die korrigierten Daten bzw. den aktuellen Betreiber der Anlage per e-Mail oder mit dem Ihnen zugegangenen, kostenfreien Rückumschlag mitzuteilen, oder uns per e-Mail über die aktuellen Entwicklungen zu informieren.

Sollten Sie Fragen haben bzw. Hilfe beim Ausfüllen des Fragebogens benötigen, stehen wir Ihnen gerne beratend zur Seite:

Dipl.-Ing. (FH) Christoph Haun
Amt der Tiroler Landesregierung
Abteilung Geoinformation
Herrengasse 3
6020 Innsbruck
Tel: +43 512 508 4344
 christoph.haun@tirol.gv.at

Dr. Andreas Hertl
Wasser Tirol - Wasserdienstleistungs-GmbH
Ressourcenwirtschaft
Leopoldstraße 3
6020 Innsbruck
Tel: +43 (0)512 209100
M +43 (0)699 12091018
 andreas.hertl@wassertirol.at

Abschließend dürfen wir uns noch einmal auf das Herzlichste für die Teilname an der Befragung bei Ihnen bedanken und hoffen, mit Ihrer Unterstützung eine gute Datenbasis für das Energie- und Emissionsmonitoring der Heizanlagen Tirols erstellen zu können.


Logo Land Tirol
Logo Wasser Tirol - Wasserdienstleistungs-GmbH
Logo Tiroler Heizwerkverband
Land Tirol/Abt. Geoinformation

Zapfhahn für Benzin an einer Tankstelle
Leitungen für Kraftstoff an einer Tankstelle
Frau beim Tanken an einer Tankstelle
Abgabeanzeige an einer Zapfsäule einer Tankstelle

Erhebung der Tankstellen Tirols 2019

Sehr geehrte Damen und Herren, geschätzte Mineralölhändler Tirols,

betriebliche bzw. unternehmerische Tätigkeiten bringen neben einer massiven Wertschöpfung und der Schaffung von Arbeitsplätzen für unser Bundesland auch Begleiterscheinungen wie den Ausstoß von Luftschadstoffen mit sich.

Um diese Luftschadstoffemissionen qualitativ und quantitativ zu erfassen und Verbesserungen zu deren Eindämmung bzw. Vermeidung zu erarbeiten, führt das Land Tirol in der Abt. Geoinformation einen Emissionskataster. Dieser stellt ein räumliches und zeitliches Verzeichnis aller infrage kommender Quellen für Luftschadstoffe dar.

Die rechtlichen Grundlagen zur Erstellung und Führung des Emissionskatasters finden sich im § 9 des IG – L (Externer Link Immissionsschutzgesetz – Luft).

Um den Emissionskataster aktuell zu halten, ist es von größter Wichtigkeit, dass laufend aktuelle Zahlen zum Zweck von Emissionsbilanzierungen zur Verfügung stehen. Deswegen werden in periodischen Zeitabständen entsprechende Datenerhebungen. Bei den Erhebungen herrscht prinzipiell Auskunftspflicht (Externer Link § 9 Abs. 3 IG – L).

Primär wichtig für die Erhebungen sind Emissionen aus Heizungsanlagen und Dampfkesseln, Lösungsmittelemissionen, Emissionen von Offroad-Geräten und -Maschinen, flüchtige Emissionen organischer Kohlenwasserstoffe aus Tankstellen und Staubemissionen (z. B. diffuse Stäube aus dem Abbau mineralischer Rohstoffe in Steinbrüchen und Schottergruben).

Bei den Tankstellen konnte - wie bereits durchgeführte Erhebungen gezeigt haben - der Befragungsumfang hauptsächlich auf die Bereiche Heizung/Raumwärmebereitstellung und Emissionen aus den umgeschlagenen Kraftstoffen beim Betanken von Fahrzeugen reduziert werden. Diese Informationen sind essentiell für unsere Berechnungen und werden auch in Zukunft bei der Fortschreibung des Emissionskatasters erhoben.

Hier finden Sie eine sehr einfache , in welcher Sie für alle Arbeitsstätten Ihres Konzerns (Tankstellen innerhalb von Tirol) jene Daten eintragen können, die das Amt der Tiroler Landesregierung benötigt, um entsprechende Emissionsberechnungen durchführen zu können. Die Excel-Datei wurde Ihnen - inkl. bereits eingetragener, uns bisher bekannter Tankstellenniederlassungen in Tirol - mit der Bitte um Bearbeitung bereits zugestellt.

Bitte geben Sie alle darin gefragten Daten an und retournieren Sie die bearbeitete Datei an  christoph.haun@tirol.gv.at. Sollten Ihrem Konzern in der Tabelle fälschlicherweise Tankstellenniederlassungen zugeordnet worden sein, so streichen Sie diese Datensätze bitte einfach heraus oder korrigieren Sie die Daten entsprechend. Sofern weitere, nicht gelistete Niederlassungen existieren, ergänzen Sie diese bitte in der Excel-Datei und geben Sie die gefragten Informationen dazu an.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an den zuständigen Sachbearbeiter des Emissionskatasters, Herrn Dipl.-Ing. (FH) Christoph Haun (+43 (0)512 508 4344,  christoph.haun@tirol.gv.at).

Ihre Daten werden ausschließlich für gesetzlich festgelegten Zwecke genützt. Dazu gehören insbesondere die Erstellung eines Emissionskatasters (§ 9 IG – L), Statuserhebungen im Fall von Überschreitungen von Immissionsgrenzwerten (§ 8 IG – L) und die Erstellung von Maßnahmenprogrammen (§ 9a IG – L).

Durch die Veröffentlichung von Daten aus dem Emissionskataster nach § 9 IG – L dürfen Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse nicht verletzt werden (§ 9 Abs. 1 IG – L). Demzufolge werden keinerlei Daten aus dem Emissionskataster veröffentlicht oder weitergegeben, welche Rückschlüsse auf die Geschäftstätigkeit der Tankstellenstandorte zulassen.


Bagger in einem Schotterwerk
Bagger und LKW bei Erdarbeiten
Bagger auf Baustelle bei Erdarbeiten
Bagger auf Baustelle bei Erdarbeiten

Erhebung der Mineralrohstoffbetriebe Tirols 2018

Zum Zweck der Aktualisierung des Emissionskatasters Tirol nach § 9 IG - L (Immissionsschutzgesetz - Luft) werden laufend Erhebungen bei Betrieben und Unternehmen durchgeführt, um mehr über das Emissionsverhalten von Arbeitsstätten in Erfahrung zu bringen und die Emissionsfrachten für unser Bundesland möglichst genau berechnen zu können.

Um die Befragungen von Arbeitsstätten nicht unnötig lang und kompliziert zu gestalten, erfolgen diese nach unterschiedlichen Branchen. So werden an jede Branche nur spezifisch relevante Fragen zum Emissionsverhalten gerichtet. Die Angbe von Daten zur Erstellung des Emissionskatasters ist verpflichtend (Externer Link IG - L § 9 Abs. 3). Durch die Veröffentlichung von Daten aus dem Emissionskataster dürfen Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse nicht verletzt werden (Externer Link IG - L § 9 Abs. 1).

Im Zuge der Neuerstellung des Gesteinsabbaufkonzeptes sowie der Abbaubeschreibungen für Mineralrohstoffabbaubetriebe durch das Sachgebiet Raumordnung des Landes Tirol werden gleichzeitig die relevanten Parameter für die Berechnung der Emissionen aus diesen Betriebsstandorten ermittelt. Der geplante Beginn der neuerlichen Interviews und Erhebungen ist dzt. ab August 2018 festgelegt.

Die Befragung erfolgt über eine Excel-Datei, welche den Betrieben entweder per e-Mail zugeht, oder bei persönlichen Interviews direkt vor Ort mit den Unternehmern bearbeitet wird. Die gesammelten Daten fließen nachfolgend in Berechnungen lt. der aktuellen Berechnungsvorschrift "" des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend ein. Diese Berechnungsschritte werden innerhalb der Emissionskatasterdatenbank emikat.at vollzogen.

Bei den Mineralrohstoffbetriebsstandorten handelt es sich im Wesentlichen um die Ermittlung von diffusen Staubemissionen aus Sprengungen, der Manipulation von Schüttgütern (Aufnahme und Abwurf von Material), den Emissionen aus den Fahrbewegungen von Offroad-Maschinen und -Geräten (motorbezogene sowie nicht-motorbezogene) sowie Emissionsfrachten aus Gebäudebeheizungen und dem Umschlag von Kraftstoffen an Betriebstankstellen.

Hier finden Sie das  Excel-File für die Erhebung zum Download und Speichern auf Ihrem Computer. Bitte geben Sie alle gefragten Daten so genau wie möglich an und retournieren Sie die Datei an  christoph.haun@tirol.gv.at.

Bei Fragen kontaktieren Sie bitte den Sachbearbeiter des Emissionskatasters, Herrn Dipl.-Ing. (FH) Christoph Haun unter  christoph.haun@tirol.gv.at oder unter +43 (0)512 508 4344.


AIT GmbH Logo
Emissionsforschung Austria GmbH Logo

Emissionskatasteranwendung des Landes Tirol umgestellt

Mit Juli 2015 wude damit begonnen, die Emissionskatasteranwendung des Landes Tirol auf das neue System Externer Link emikat.at umzustellen. Hierbei handelt es sich um eine professionelle Oracle-Datenbank, welche als Server-Client-Anwendung in der Abteilung Geoinformation installiert ist. Das Projekt wurde offiziell mit Ende Mai 2016 abgeschlossen.

Ein maßgeblicher Unterschied zur bisher eingesetzten Version ist die szenariofähigkeit des neuen Systems. Das heißt, dass es durch Abänderung bestimmter Berechnungsparameter ermöglicht wird, "Was-wäre-wenn?"-Situationen darzulegen. Dies ist für die umweltpolitische Planung von entscheidendem Vorteil, da bereits vor einer getroffenen Maßnahme eine Abschätzung der Auswirkung derselben durchgeführt werden kann. Ein konkretes Beispiel dazu wäre etwa die Veränderung der Verkehrszusammensetzung auf der Inntalautobahn betreffend diesel- und benzinbetriebene Fahrzeuge und die Betrachtung der sich daraus ergebenden Veränderungen im Emissionsausstoß. Die Verifizierung der Maßnahmenwirksamkeit erfolgt i. d. F. über die Betrachtung der Immissionsbelastungen.

Partner in der Umsetzung dieses Projekts war die Externer Link AIT Austrian Institute of Technology GmbH, sowie das Unternehmen EFA Emissionsforschung Austria GmbH. Beide haben ihren Firmensitz in Wien. Mit dem Bundesland Tirol arbeiten nun 6 österreichische Landesverwaltungen mit emikat.at, was grenzüberschreitende Vergleiche bei Emissionsdarstellungen ermöglicht.

Mit der Implementierung des neuen Systems erfolgt teilw. auch eine Harmonisierung mit anderen Datensammlungen, in welche emissions- bzw. energierelevante Informationen eingebracht werden. Etwa werden die Daten von Anlagen, die nach Externer Link EG-K (Emissionsschutzgesetz Kesselanlagen) meldepflichtig sind, mittels Export aus dem Externer Link EDM des Lebensministeriums ausgelesen und in emikat.at importiert.

Die Vernetzung bzw. der Abgleich mit weiteren, landesinternen und externen Datenanwendungen soll emikat.at zu einem Werkzeug zu machen, das auf vielen Ebenen genutzt werden kann. So sollen Daten, welche im Zuge von Emissionserhebungen ermittelt werden, auch in energetische Betrachtungen, wie z. B. den Tiroler Energiemonitoring-Bericht einfließen.

Aggregierte Datenauswertungen aus emikat.at/tirol können je nach Anforderung Auf Ebene des gesamten Bundeslandes, eines Bezirkes, einer Gemeinde oder eines Zählsprengels durchgeführt werden. Weiters kann bei Darstellungen nach einer Vielzahl anderer Größen (wie z. B. Endenergieeinsatz, Kohlendioxidäquivalente, u. v. a. m.) unterschieden werden. Über einen sog. Shapeviewer können innerhalb von emikat.at Daten in Karten dargestellt werden, externe, geographische Informationssysteme (GIS) erlauben eine Vielzahl zusätzlicher Darstellungen.

Emissionen [kg/km] von NOx auf Straßen in Tirol
Emissionen [kg/km] von NOx auf Straßen in Tirol

Weltkugel_Symbol_Banner