Weideroste und kleine Wildtiere

Weideroste und kleine Wildtiere

Rana temporaria
Grasfrosch

Weideroste findet man in Tirol an fast allen Forst-, Alm- und Wirtschaftswegen. Während sie für Weidetiere eine unüberwindbare Barriere darstellen sollen, können sie für kleine Wildtiere, wie Amphibien und Kleinsäuger zu tödlichen Fallen werden, aus denen sich die Tiere ohne Hilfe nicht befreien können. Besonders in Bereichen, die von Amphibien während der Wanderzeiten genutzt werden, konnte in der Vergagnenheit immer wieder die Fallenwirkung von Weiderosten beobachtet werden.

In einem Projekt, das über die Ländliche Entwicklung unter Beteiligung der EU und des Tiroler Naturschutzfonds finanziert und von Mag. Maria Siegl und Univ.-Doz. Dr. Armin Landmann koordiniert und ausgearbeitet wurde, sind unter Mitwirkung von Schweizer und Tiroler ExpertInnen sowie von mit Weiderosten befassten Stellen in Tirol einfache Lösungsansätze in Form von Ausstiegshilfen ausgearbeitet worden, die mit geringem Aufwand in bestehende Weideroste eingebaut werden können.

Die Kosten für die Ausstiegshilfen werden vom Amt der Tiroler Landesregierung aus Naturschutzmitteln übernommen:  Antragsformular.

Im Zuge des Projektes wurden zwei Handreichungen zum Download ausgearbeitet:

Kontakt:

Fachlich:          Mag. Walter Michaeler, Tel.: 0512-508-3461,  walter.michaeler@tirol.gv.at
Förderungen:   Tel.: 0512-508-3482,  naturschutzfoerderung@tirol.gv.at