Ab in die „Matschküche“

Bildungslandesrätin Beate Palfrader überzeugte sich vom Konzept des ersten Waldkindergartens in Schwaz.

Kategorien:  LRin PalfraderBildungSoziales AutorIn: Rainer Gerzabek
Mit Spaß beim Reifenfangen mit den Kindern dabei: Bildungslandesrätin Beate Palfrader bei ihrem Besuch im Waldkindergarten Schwaz.
Mit Spaß beim Reifenfangen mit den Kindern dabei: Bildungslandesrätin Beate Palfrader bei ihrem Besuch im Waldkindergarten Schwaz.

In Tirol gibt es rund 20 Waldkindergärten. Bei einem Besuch des Waldkindergartens Schwaz – er war der erste dieser Art in Tirol - informierte sich Bildungslandesrätin Beate Palfrader über den Kinderalltag draußen im Wald bei der Gründerin und Kindergartenleiterin Renate Streiter. Hier werden täglich 20 Kinder von drei Betreuerinnen begleitet.

Abenteuer leben im Wald

„Wenn man die Begeisterung der Kinder erlebt, weiß man um die Bedeutung des Naturraums für die Kinder. Hier können sie auf gesunde Art und Weise spielen, lernen und Erfahrungen sammeln“, betonte LRin Palfrader und freute sich über die quirligen Kinder, die sich zwischen Bäumen, Büschen, am Sandplatz und in der „Matschküche“ tummelten. „Tirol mit seiner einzigartigen Naturlandschaft bietet für einen Waldkindergarten beste Voraussetzungen.“

Waldhaus als Kindergartenheimat

Begutachtet wurde auch das seit Herbst 2017 neu bezogene Waldhaus, das den Kindern nun ganzjährig Wasser, Strom und eine warme Unterkunft bietet. Der Waldkindergarten in Schwaz ist im Pflanzgarten Schwaz beheimatet und wurde als erster seiner Art bereits vor mittlerweile elf Jahren gegründet. Träger des Waldkindergartens ist das Eltern-Kind-Zentrum Schwaz unter seiner Obfrau Avelina Martinez-Löffler.