Nächster Halt der Frauengesundheitsstraße in Telfs

Kostenlose Gesundheitschecks, Beratungen und Informationen rund um Frauengesundheit

  • Kostenlose Gesundheitschecks, Beratungen und Informationen rund um Frauengesundheit
  • Nächste Termine: 22. Oktober in St. Johann in Tirol und 26. Oktober in Innsbruck
  • Weil Frauengesundheit nicht nur Frauensache ist: Auch Männer sind eingeladen
  • Alle Termine und Informationen unter www.tirol.gv.at/frauengesundheit

Welche Vorsorge ist in welcher Lebensphase wichtig? Und worauf sollten Frauen bei ihrer Gesundheit besonders achten? Antworten auf diese und viele weitere Fragen bot die Frauengesundheitsstraße des Landes auch heute, Freitag, bei ihrem vierten Halt im Inntalcenter in Telfs. Unter dem Motto „Von Herz bis Hormone“ konnten sich Interessierte kostenlos und ohne Voranmeldung informieren, mit ExpertInnen ins Gespräch kommen und Gesundheitschecks in Anspruch nehmen. Mit dabei waren auch Gesundheitslandesrätin Cornelia Hagele und Frauenlandesrätin Eva Pawlata: „Das große Interesse und die positiven Rückmeldungen zu den bisherigen Terminen zeigen, wie wichtig es ist, Frauengesundheit sichtbar zu machen. Wir möchten Frauen – und ausdrücklich auch Männer – ermutigen, das Angebot auch weiterhin zu nutzen, um sich unkompliziert und kostenlos über wichtige Themen der Frauengesundheit zu informieren.“ Dafür stehen an zehn interaktiven Stationen ExpertInnen der tirol kliniken, der Medizinischen Universität Innsbruck, der fh gesundheit, der Psychosozialen Zentren Tirol, des Vereins „Geben für Leben – Leukämiehilfe Österreich“ und von avomed – Arbeitskreis für Vorsorgemedizin und Gesundheitsförderung in Tirol für Fragen sowie für kostenlose Gesundheitschecks zur Verfügung.

„Gesundheitsvorsorge muss einfach zugänglich sein und im Alltag Platz finden. Die Frauengesundheitsstraße bringt die Angebote daher direkt zu den Menschen. Dabei können Fragen direkt an Expertinnen und Experten gestellt und wichtige Vorsorgeangebote unkompliziert genutzt werden“, erklärt LRin Hagele. LRin Pawlata betont: „Frauengesundheit verdient mehr Aufmerksamkeit – in jeder Lebensphase und mit all ihren unterschiedlichen Facetten. Es ist wichtig, dass Frauen ihre Anliegen offen ansprechen können und verlässliche Informationen erhalten. Die Frauengesundheitsstraße schafft dafür einen unkomplizierten Rahmen.“

Warum Frauengesundheit wichtig ist

Der weibliche Körper verändert sich im Laufe des Lebens mehrfach – von der ersten Menstruation über Schwangerschaft und Geburt bis hin zu den hormonellen Umstellungen durch die Menopause. Gleichzeitig zeigen sich viele Erkrankungen bei Frauen mit anderen Symptomen, Verläufen oder Risikofaktoren als bei Männern und werden daher teilweise später erkannt. „Umso wichtiger sind Wissen über den eigenen Körper, verlässliche Gesundheitsinformationen und ein öffentliches Bewusstsein für Frauengesundheit“, sind sich die Landesrätinnen einig.

Zehn Stationen: von Blutdruck bis Ernährung

  • Allgemeine Gesundheit: Blutdruckmessung und Erhebung des allgemeinen Gesundheitszustandes
  • BIA-Messung: Messung der Körperzusammensetzung und weiterführende Ernährungsberatung
  • Herzgesundheit: EKG-Messung zur Beurteilung der Herzfunktion sowie Bestimmung des Lipoprotein(a)-Werts zur individuellen Einschätzung des Risikos für Gefäßverkalkung, Herzinfarkt und Schlaganfall
  • Reproduktive Gesundheit: Beratung zur Gesundheit vor, während und nach der Schwangerschaft
  • Frauenleben & Körper: Beratung zu Kinderwunsch, Endometriose und Menopause
  • First Love Ambulanz: Beratung zu Zyklus, Verhütung und sexuell übertragbaren Infektionen
  • Beratungsangebote des Landes Tirol: Elternberatung, Ernährungs- und Diätberatung sowie Klinische- und Gesundheitspsychologische Beratung
  • Psychische Gesundheit: Beratung zur psychischen Gesundheit und Überblick über psychosoziale Angebote
  • Ernährung: Ernährungsmedizinische Beratung zu Übergewicht und Adipositas, zu frauenspezifischen Ernährungsthemen rund um Zyklus, Endometriose und Menopause sowie bei kardiovaskulärem Risiko oder Osteoporose
  • Stammzellspende: Informationen zur Stammzellspende und Probenentnahme zur Registrierung als SpenderIn. Eine Registrierung ist von 16 bis 45 Jahren auch online unter www.gebenfuerleben.at möglich.

Die nächsten Stationen der Frauengesundheitsstraße sind am 22. Oktober im Kaisersaal St. Johann in Tirol (Bezirk Kitzbühel), am 26. Oktober beim Tag der offenen Tür im Landhaus in Innsbruck und am 11. November in den Stadtgalerien Schwaz (Bezirk Schwaz).

Alle Termine sowie weitere Informationen und Angebote rund um die Frauengesundheit finden sich unter www.tirol.gv.at/frauengesundheit.


Factbox: Anlaufstellen für Frauengesundheit im Bezirk Innsbruck-Land

Die Frauengesundheitsstraße bietet einen niederschwelligen Zugang zu Informationen rund um die Frauengesundheit. Darüber hinaus stehen Frauen bei unterschiedlichen Fragen und Anliegen konkrete Beratungs- und Unterstützungsangebote im Bezirk Innsbruck-Land zur Verfügung:

  • Allgemeine Gesundheit: Die allgemeine Vorsorgeuntersuchung bietet die Möglichkeit, gesundheitliche Risiken frühzeitig zu erkennen. Sie steht allen Personen ab 18 Jahren mit Wohnsitz in Österreich einmal jährlich kostenlos bei niedergelassenen ÄrztInnen zur Verfügung. Bei gesundheitlichen Fragen, Unklarheiten oder „wenn’s weh tut“ ist zudem die telefonische Gesundheitsberatung 1450 rund um die Uhr erreichbar.
  • Ernährung & Herzgesundheit: Neben einer medizinischen Abklärung bei niedergelassenen ÄrztInnen können sich Betroffene bei Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Übergewicht sowie bei allgemeinen Fragen zur Ernährung an die Ernährungs- und Diätberatungsstellen des Landes Tirol im Bezirk Innsbruck-Land wenden.
  • Schwangerschaft & Familie: Für Fragen rund um Schwangerschaft, Geburt und die erste Zeit mit dem Kind bieten die insgesamt 19 Elternberatungsstellen des Landes im Bezirk Innsbruck-Land Unterstützung. Bei Fragen rund um Erziehung, Familie und Zusammenleben steht zudem die Erziehungsberatungsstelle des Landes in Innsbruck und Telfs zur Verfügung.
  • Psychische Gesundheit: Wichtige Erstanlaufstellen bei psychischen Belastungen oder Krisen im Bezirk Innsbruck-Land sind der Psychosoziale Krisendienst (0800 400 120), die zwei Psychosozialen Zentren in Innsbruck (PSZ Maximilianstraße und PSZ Schöpfstraße) sowie die Klinisch- und Gesundheitspsychologische Beratung des Landes Tirol am Landeskrankenhaus Hall in Tirol, am Landeskrankenhaus - Universitätskliniken Innsbruck und beim Sozial- und Gesundheitssprengel Telfs.
  • Weitere Beratungsstellen: Darüber hinaus stehen im Zentralraum Innsbruck zahlreiche Beratungs-, Hilfs- und Unterstützungsangebote für Frauen, Männer und Familien zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem die Frauen- und Mädchenberatungsstelle Aranea, die Männerberatung Mannsbilder Tirol und das Kinderschutzzentrum Innsbruck. Weitere Informationen finden sich auf der Website des Landes Tirol.