Von der Idee zur Umsetzung: Übersicht
Handlungsfeld 1 "Entbürokratisierung und Vereinfachungen durch Serviceorientierung"
One Stop Shop / eine zentrale Ansprechperson für ein persönliches Gespräch
One Stop Shop Förderungen / Bürger*innen-Portal: regelmäßiges Austauschformat mit Sozialbereich
FörderTour: Beratung zu Fördermöglichkeiten und Unterstützung bei digitalen Möglichkeiten
Gemeinden als digitale Servicepartner*innen für Unterstützung vor Ort: Schulungen für Mitarbeitende
Kundenorientierung durch intelligentes Terminmanagement und optimierte Serviceprozesse
Erweiterung des bestehenden Terminvergabe-Tools „Online-Terminvereinbarung (ONTE)“ (ermöglicht bessere Planbarkeit und Vorbereitung; Bezirkshauptmannschaften, Landesverwaltung, Tiroler Hilfswerk)
Kundenfreundlichere Öffnungszeiten: Einführung langer Amtstag an Bezirkshauptmannschaften (am ersten Montag des Monats bis 18:00 Uhr geöffnet) sowie bei Tiroler Hilfswerk
ID Austria Registrierung für ausländische Staatsangehörige an Bezirkshauptmannschaft Imst, Reutte und Lienz möglich (aufgrund der Grenznähe sinnvoll, Buchung ausschließlich über ONTE)
Balance zwischen Service und Selbstverantwortung weiterdenken und –verbessern (Anregung Bürger*innen-Rat)
Einheitliche Standards bei Verwaltungsleistungen in allen Bezirken
- Clearing-Prozess: einheitliche Vorgehensweise festgelegt und im Anlassfall strukturiert anwendbar
Stärkung der sozialen Kompetenzen für verbesserten Umgang mit Kund*innen
Erweiterung der Fortbildungsprogramme zu unterschiedlichen Kompetenzen wie z.B. (Digitale) Kommunikationskompetenzen, Konfliktmanagement, Resilienz und Stressbewältigung uvm.
Fokus auf verschiedene Zielgruppen: bspw. Führungskräfte, Lehrlinge, Ausbilder*innen, Sozialer Fachdienst, Menschen mit besonderen Bedürfnissen, Teilnehmende an der Grundausbildung
Handlungsfeld 2 "Nachvollziehbarkeit und Beschleunigung durch Digitalisierung"
Künstliche Intelligenz (KI) und Chatbot für Unterstützung bei Verwaltungsaufgaben und zur Fragenbeantwortung von Bürger*innen (zu früheren Anträgen und in mehrsprachiger Ausführung)
Intern: KIT (KI Assistenz Land Tirol) in Pilotphase à Einführung im Juni
Extern: Implementierung KI-Suche in Neuaufstellung der Landeshomepage
Abrufen von früheren Anträgen und Übernahme von persönlichen Daten: mit Digital Service Tirol möglich
Digitale Beratung und digitale Inbox (für Upload von Unterlagen)
Online-Beratungen jederzeit möglich (ortsunabhängig, barrierefrei, mehrsprachig)
Dokumentenübermittlung mittels Tirol Box möglich
Verknüpfungen zwischen verschiedenen Websites (z.B. im Bereich Förderungen)
Förder-Referenzmodell: eine einheitliche „Maske“ für Nutzer*innen, Zusammenführung mehrerer Förder-Anwendungen im Hintergrund
Handlungsfeld 3 "Verständlichkeit und Klarheit durch Kommunikation"
Umfassende Bürger*innen-Information über digitale und klassische Medien
Laufende Kommunikation auf unterschiedlichsten Kanälen (digital und analog);
Beispiele: Land Tirol App, Landeszeitung, Landeshomepage, Social Media etc.Bestehende Serviceangebote sichtbarer machen
Verständliche und Barrierefreie Kommunikation
Broschüre „Amtsdeutsch? Lieber doch verständlich“
Zusammenfassungen in einfacher Sprache; Button „Leichter Lesen“ auf Landeshomepage prominenter dargestellt
Berücksichtigung der Anforderungen an Digitale Barrierefreiheit auf allen Ebenen
Beispiel: Tirol Konvent in Juni-Ausgabe der Landeszeitung in einfacher Sprache dargestellt
Junge Menschen an die Verwaltung heranführen
Einheitliches Konzept für Schulbesuche an Bezirkshauptmannschaften
Handlungsfeld 4 "Mitsprache und Feedback durch Kooperation"
Regelmäßiger Austausch mit Systempartner*innen, gemeinsame Weiterentwicklung Tirols
Verwaltungsforum Sozialpartnerschaft
Handlungsfeld 5 "Weiterentwicklung und Effizienz als Arbeitgeber"
Wertschätzung der erbrachten Arbeit und Sinnhaftigkeit des Arbeitens für Gemeinschaft &
Führungskräfte fördern und fordern
Gezielte Schulungsprogramme für Führungskräfte zu zentralen Führungsthemen, spezifische Zielgruppenentwicklungsmaßnahmen
Teamgeist stärken / Teambuilding-Maßnahmen
Gesundheitsprogramme, Vernetzungstreffen, umfassendes Fortbildungsprogramm
Gesundheitsförderung
Verstärkte Kommunikation und kontinuierliche Weiterentwicklung des Programms „Gesundes Land“; Erweiterung des Fortbildungsprogramms zu mentaler und physischer Gesundheit; Bewegungsangebote zur Verfügung gestellt
Handlungsfeld 6 "Verbesserungs- und Fehlerkultur durch Qualitätsmanagement"
Verwaltungsabläufe aus Kundensicht optimieren
Maßnahme Service Design bereits umgesetzt
Wissensmanagement / Wissenstransfer mittels Datenbanken über Fachwissen
Veröffentlichung eines Wiki-Space; Verdeutlichung des Mehrwertes von Wissensmanagement in der Tiroler Landesverwaltung – Ansprechstellen kommuniziert; Wiederholung von Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen (Sensibilisierung, Information, Schulung) -> Vorbild / Multiplikator*innen
Motivation zur Verbesserung / Einbringung von Vorschläge der Mitarbeitenden
Ideen der Mitarbeitenden fördern: laufende Einmeldungen in Tirol Konvent Prozess möglich sowie Ideenmanagement als strukturierten Prozess aufbereiten
Beispiel: Klausur der Gewerbereferent*innen