Heute fand in Bozen eine Koordinationssitzung der Landtagspräsidenten von Tirol, Südtirol und Trentino statt. Für Jakob Wolf, Angelo Gennaccaro (Südtirol) und Claudio Soini (Trentino) war es zudem das erste persönliche Treffen. Im Fokus des Gesprächs stand eine angedachte Reform des Dreier-Landtags. „Wir haben intensiv über die Reorganisation der gemeinsamen Sitzung der Landtage von Tirol, Südtirol und dem Trentino diskutiert und mehrere mögliche Wege erörtert, die nun im Detail ausgearbeitet werden und anschließend mit den Abgeordneten in den drei Ländern besprochen werden”, betonte Landtagspräsident Wolf, der die Sitzung als geschäftsführender Präsident des Dreier-Landtags geleitet hatte.
„Unser Ziel ist es”, ergänzte Angelo Gennaccaro, Präsident des Südtiroler Landtags, „das gesamte Prozedere zu vereinfachen, die Abläufe wirksam und effizient zu gestalten und den Dreier-Landtag im Interesse der Bevölkerung insgesamt weiter aufzuwerten.”
Es gelte, so der Präsident des Trentiner Landtags, Claudio Soini, mit einer Reform die gemeinsame Sitzung als „grenzüberschreitende Einrichtung zu gestalten, die nahe an den Bürgerinnen und Bürgern ist und von der diese profitieren können. Dazu muss sie einfach und zweckmäßig aufgebaut sein.”
Als Dreier-Landtag bezeichnet man die gemeinsame Sitzung des Tiroler, Südtiroler und Trentiner Landtags, die alle zwei Jahre abwechselnd in einem der Länder stattfindet. Die erste gemeinsame Sitzung fand im Mai 1991 in Meran statt, so wie auch die bis dato letzte im Juni 2025. Im kommenden Jahr (2027) wird der Dreier-Landtag vom Tiroler Landtag ausgetragen.
(Pressdienst Südtiroler Landtag)





