Land Tirol investiert rund fünf Millionen Euro in Fuhrpark

Rund fünf Millionen Euro fließen 2026 in Fahrzeuge und Anbaugeräte für Straßenerhaltung sowie in den allgemeinen Fuhrpark des Landes

  • Ausstattung für Erhaltungs-, Wartungs- und Winterdienstarbeiten sowie Unwettereinsätze 
  • Investitionen in allen fünf Baubezirksämter und die dort angesiedelten Straßenmeistereien

Ob in Haiming, Zams, Ried i. O., Vomp, Zirl, Matrei a. B., Zell am Ziller, St. Johann, Wörgl, Kufstein, Leisach, Matrei i. O., Reutte oder Stanzach: 376 MitarbeiterInnen der 14 Tiroler Straßenmeistereien sind das ganze Jahr über im Einsatz, um 2.234 Kilometer Landesstraßen sicher und befahrbar zu halten – bei Schneefall und Glatteis ebenso wie bei Murenabgängen oder notwendigen Instandhaltungsarbeiten. Dafür braucht es neben Erfahrung und eingespielten Abläufen vor allem einen leistungsfähigen Fuhr- und Gerätepark, der für unterschiedlichste Einsätze gerüstet ist. Das Land Tirol investiert deshalb allein im Jahr 2026 rund 3,84 Millionen Euro in die Anschaffung von 21 Großfahrzeugen samt Anbaugeräten für die Straßenerhaltung und weitere rund 1,13 Millionen Euro in 36 Pkw und Anhänger für den allgemeinen Fuhrpark.

„Die Straßenmeistereien sind für Tirols Landesstraßen unerlässlich. Das zeigt sich im täglichen Erhaltungsbetrieb ebenso wie bei einem Wintereinbruch oder nach einem Unwetter, wie erst kürzlich bei den Murenabgängen im Pitztal. Die Arbeit der Straßenmeistereien verlangt viel Einsatz und Erfahrung, aber auch Fahrzeuge und Geräte, die zuverlässig funktionieren. Mit den Investitionen adaptieren und erneuern wir den Fuhrpark gezielt und stellen damit sicher, dass die Straßenmeistereien auch für künftige Anforderungen gut aufgestellt sind“, so der für die Fahrzeug- und Maschinenlogistik des Landes zuständige LHStv Philip Wohlgemuth.

Gut ausgestattet für Straße und Winterdienst

Der größte Teil der Investitionen fließt in den Fuhrpark der Straßenerhaltung. Rund 3,84 Millionen Euro werden für Großfahrzeuge samt Anbaugeräten bereitgestellt, die unter anderem bei Erhaltungs-, Wartungs- und Winterdienstarbeiten zum Einsatz kommen. Wie wichtig eine gut ausgestattete Straßenerhaltung besonders im Winter ist, zeigt außerdem der Streusalzbedarf: In einer durchschnittlichen Saison werden in Tirol rund 25.200 Tonnen benötigt.

Weitere 1,13 Millionen Euro fließen in die Erneuerung des Landesfuhrparks – konkret in 36 Pkw und Anhänger, die als Dienstfahrzeuge in verschiedenen Organisationseinheiten eingesetzt werden. Bei der Erneuerung der Pkw-Flotte wird dabei besonderes Augenmerk auf den Umstieg auf E-Mobilität und damit auf nachhaltige Antriebsformen gelegt. Damit wird der Fuhrpark Schritt für Schritt erneuert und an die unterschiedlichen Anforderungen der Landesverwaltung angepasst.


Factbox Aufschlüsselung der Investitionen 2026

Gesamtinvestition Straßenerhaltung in der Höhe von 3,84 Millionen Euro auf die Baubezirksämter (inkl. Straßenmeistereien) verteilt:

  • Baubezirksamt (BBA) Innsbruck (Straßenmeistereien Vomp, Zirl, Matrei am Brenner und Zell am Ziller): rund 1,39 Millionen Euro 
  • BBA Kufstein (Straßenmeistereien St. Johann, Wörgl und Kufstein): rund 649.000 Euro 
  • BBA Imst (Straßenmeistereien Haiming, Zams, Ried im Oberinntal): rund 489.000 Euro 
  • BBA Reutte (Straßenmeistereien Reutte und Stanzach): rund 126.000 Euro 
  • BBA Lienz (Straßenmeistereien Leisach und Matrei in Osttirol): rund 1,18 Millionen Euro