- Präsidentin Regina Mayer wurde von LH Mattle für die Funktionsperiode 2026 bis 2030 angelobt
- Erstmals zwei Frauen an der Spitze der Kammer
- Klimaschutz, Nachwuchsförderung sowie leistbares und einfaches Bauen stehen im Fokus der aktuellen Funktionsperiode
Die Kammer der ZiviltechnikerInnen für Tirol und Vorarlberg ist die gesetzliche Berufs- und Interessenvertretung der ArchitektInnen und ZivilingenieurInnen. Sie vertritt freiberuflich tätige ZiviltechnikerInnen und wird von ehrenamtlichen FunktionärInnen getragen. Nach der Wahl ihres neuen Präsidiums am 23. Juni 2026 wurde die neue Präsidentin, Regina Mayer, im Landhaus von Landeshauptmann Anton Mattle angelobt. Gemeinsam mit Vizepräsidentin Carmen Schrötter-Lenzi lenkt sie in den kommenden vier Jahren die Geschicke der Kammer der ZiviltechnikerInnen für Tirol und Vorarlberg. Die Präsidentin hat nach den Vorgaben des Ziviltechnikergesetzes 2019 dem Landeshauptmann die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften und getreue Erfüllung ihrer Pflichten zu geloben.
„Ich gratuliere Regina Mayer herzlich zu ihrer Wahl und wünsche ihr und ihrem gesamten Team viel Erfolg für die bevorstehenden Aufgaben. Ziviltechnikerinnen und Ziviltechniker leisten mit ihrer fachlichen Expertise einen wichtigen Beitrag zur Planung zukunftsweisender Projekte, von Infrastrukturvorhaben über den Hochwasserschutz bis hin zur nachhaltigen Gestaltung unseres Lebensraumes. Ich freue mich auf die weitere gemeinsame Zusammenarbeit“, betonte LH Mattle.
Als zentrale Anlaufstelle stärkt die Kammer den Berufsstand, fördert Aus- und Fortbildung und vertritt die Standesinteressen nach innen und außen. Gleichzeitig macht sie die Qualität und Leistungen der ZiviltechnikerInnen sichtbar und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Förderung von Baukultur und qualitätsvollem Planen und Bauen. Die neu gewählte Präsidentin Mayer freut sich auf die neue Herausforderung: „Ich bedanke mich herzlich für das Vertrauen, das mir und dem neuen Präsidium entgegengebracht wurde. Gemeinsam möchten wir die Kammer als starke und verlässliche Interessenvertretung weiterentwickeln und den Austausch mit Politik, Verwaltung und unseren Mitgliedern weiter vertiefen. Ich freue mich darauf, die anstehenden Aufgaben gemeinsam anzugehen und die Zukunft unseres Berufsstandes aktiv mitzugestalten.“ Mit Regina Mayer als Präsidentin und Carmen Schrötter-Lenzi als Vizepräsidentin steht erstmals ein weibliches Führungsduo an der Spitze der Kammer.
Wichtiger Partner für Baukultur und Infrastruktur
ZiviltechnikerInnen sind als staatlich befugte und beeidete ExpertInnen unabhängige Partner bei der Planung und Umsetzung öffentlicher und privater Bau- und Infrastrukturprojekte. Mit ihrer fachlichen Expertise tragen sie wesentlich zu einer qualitätsvollen Baukultur, einer nachhaltigen Raumentwicklung sowie zu sicheren und zukunftsorientierten Lösungen bei.
„Baukultur ist ein wichtiger Teil der Entwicklung unseres Landes. Ziviltechnikerinnen und Ziviltechniker tragen mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung dazu bei, dass Projekte in Tirol mit Weitblick geplant und umgesetzt werden. Sie sind damit ein wichtiger Bestandteil einer zukunftsorientierten Entwicklung unserer Regionen und Gemeinden“, betont LH Mattle.

