- 40-Meter-Kreisverkehr für klarere und sicherere Verkehrsführung
- Rund 2,3 Millionen Euro für gemeinsames Projekt
- Umsetzung für 2027 vorgesehen
Wo die L 236 Mötzer Straße, die L 59 Mötzer Dorfstraße und die Anschlussrampe zur A 12 Inntalautobahn zusammentreffen, ist eine klare Verkehrsführung gefragt. Mit einem neuen Kreisverkehr wollen das Land Tirol und die ASFINAG die Situation an diesem wichtigen Knotenpunkt neu ordnen. Im Kreuzungsbereich kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen und Unfällen.
„Mit dem Kreisverkehr in Mötz erhöhen wir die Verkehrssicherheit an einem für die Region wichtigen und gleichzeitig neuralgischen Knotenpunkt“, betont LHStv Josef Geisler und freut sich, dass das Gemeinschaftsprojekt von Land Tirol und ASFINAG im kommenden Jahr 2027 realisiert werden kann. Die Kosten sind mit rund 2,3 Millionen Euro veranschlagt.
Bestehende Infrastruktur gezielt nutzen
Vorgesehen ist ein Kreisverkehr mit einem Durchmesser von 40 Metern. Die örtlichen Gegebenheiten ermöglichen eine Umsetzung weitgehend im Bestand. Damit kann der bestehende Straßenraum für die neue Verkehrsführung genutzt und der Eingriff in das Umfeld möglichst geringgehalten werden. Die Umsetzung des Projekts erfolgt in Abstimmung mit den Gemeinden Mötz und Silz.
„Die Verbesserung der Verkehrssituation an diesem Knotenpunkt ist für Mötz seit Jahren ein wichtiges Anliegen. Umso mehr freut es mich, dass nun in die Umsetzung geht. Für unsere Gemeinde ist es ein gutes Signal, wenn bei einem viel genutzten Verkehrsknoten gemeinsam mit dem Land Tirol und der ASFINAG eine langfristige Lösung auf den Weg gebracht wird“, erklärt der Bürgermeister von Mötz, Michael Kluibenschädl. „Die L 236 verbindet unsere Gemeinden mit dem überregionalen Verkehrsnetz und entsprechend wichtig ist eine sichere und verlässliche Verkehrsführung“, hebt Helmut Dablander, Bürgermeister von Silz hervor.
Zubringer zur B 189 Mieminger Straße
Die Kosten in der Höhe von 2,3 Millionen Euro teilen sich das Land Tirol und die ASFINAG im Verhältnis 75 zu 25 Prozent. „Sowohl für die Landesstraßenverwaltung als auch für die ASFINAG hat Verkehrssicherheit höchste Priorität. Mit dem geplanten Kreisverkehr haben wir eine verkehrstechnisch gute Lösung, die sich gleichzeitig in die bestehende Situation einfügt“, sind Günter Guglberger, Vorstand der Abteilung Landesstraßen und Radwege, sowie Günter Fritz, ASFINAG Regionalleiter, überzeugt. Über den Knoten in Mötz und die L 236 Mötzer Straße ist auch die B 189 Mieminger Straße angebunden.