- Zwischenbilanz seit 2023: über 200 Aktivitäten umgesetzt
- Ziele der Strategie: Menschen in Beschäftigung halten, Arbeitslose in Arbeitsmarkt integrieren und Aus- und Weiterbildung unterstützen
Die Arbeitsmarktstrategie Tirol 2030 wird weiterhin konsequent umgesetzt und auch fortgeführt: Das hat heute, Montag, die Arbeitsmarktplattform – das politische Gremium zur Umsetzung der Arbeitsmarktstrategie – unter Vorsitz von Arbeitslandesrätin Astrid Mair beschlossen. Ziel der Strategie ist weiterhin: In Tirol lebende Menschen in Beschäftigung zu halten, Arbeitslose – insbesondere aus vulnerablen Gruppen – in den Arbeitsmarkt zu integrieren sowie Aus- und Weiterbildungen zu stärken.
Dass die Strategie wirkt, zeigt die Zwischenbilanz der ersten Umsetzungsperiode (2023 bis 2026), die Ende Juni beim zweiten Arbeitsmarktsymposium präsentiert wurde: Mehr als 200 Maßnahmen wurden bereits umgesetzt – darunter zum Beispiel neue Unterstützungsangebote für Langzeitarbeitslose sowie die Weiterführung des Projektes Onboarding Tirol. Mehr Infos dazu finden sich in der Presseaussendung des Landes vom 22. Juni 2026. Tirol hat aktuell mit 3,7 Prozent die niedrigste Arbeitslosenquote in ganz Österreich, bei gleichzeitig leichtem Anstieg bei den offenen Stellen.
„Der Arbeitsmarkt in Tirol ist in seiner Stabilität weiterhin österreichweiter Vorreiter – die Arbeitslosenquote bleibt mit unter vier Prozent auf niedrigem Niveau. Das ist kein Selbstläufer, sondern das Ergebnis konsequenter Arbeit und Förderung des Arbeits- und Wirtschaftsstandortes Tirol. Unser Ziel ist klar: Wir wollen möglichst viele Menschen in Beschäftigung bringen und dort halten. Die Arbeitsmarktstrategie Tirol 2030 schafft dafür den gemeinsamen Rahmen und bündelt die Kräfte aller Partner. Die erfolgreiche Zwischenbilanz zeigt: Wir sind auf dem richtigen Weg – jetzt setzen wir diesen Kurs konsequent fort“, erklärt Arbeitslandesrätin Mair.
Dem schließt sich auch Wirtschaftslandesrat Mario Gerber an: „Die wirtschaftliche Situation ist global aktuell herausfordernd. Zudem stehen wir vor großen Veränderungen – sei es der demografische Wandel oder auch die Digitalisierung. Tirol begegnet diesen Herausforderungen nicht mit Stillstand, sondern mit einer klaren Strategie und starken Partnerschaften. Mit diesen Schlüsseln zum Erfolg wird Tirol auch in den kommenden Jahren ein attraktiver Arbeits- und Wirtschaftsstandort mit Zukunftsperspektiven bleiben.“
Arbeitsmarktstrategie setzt auf Zusammenarbeit
Die Arbeitsmarktstrategie Tirol 2030 hat sich als gemeinsamer Handlungsrahmen für die arbeitsmarktpolitische Zusammenarbeit in Tirol bewährt. Im Rahmen der bisherigen Zwischenevaluierung wurden 202 Aktivitäten mit Beteiligung von 37 Institutionen und 128 ExpertInnen erhoben. Die Umsetzung erfolgt unter Koordination der Tiroler Arbeitsmarktförderungsgesellschaft mbH (amg-tirol) in zwei Phasen, von 2023 bis 2026 sowie von 2027 bis 2030.
In der Arbeitsmarktplattform als politischem Gremium zur Strategieumsetzung sind neben dem Land Tirol, das Arbeitsmarktservice Tirol, die Arbeiterkammer Tirol, die Wirtschaftskammer Tirol, die Industriellenvereinigung Tirol und der Österreichische Gewerkschaftsbund Tirol vertreten.

