Meterhoher Schlamm, massive Schäden und eine schwer beschädigte Kläranlage: Nach den Unwettern am 29. Juli dieses Jahres in Sölden war rasche Hilfe gefragt. Hunderte Menschen – von GemeindemitarbeiterInnen über die örtlichen Einsatzorganisationen bis zu HelferInnen aus anderen Tiroler Gemeinden – standen tagelang im Einsatz, um aufzuräumen und die Folgen der Mure zu bewältigen. Kürzlich wurden die HelferInnen in Sölden dafür mit der Erinnerungsmedaille für Katastropheneinsatz des Landes Tirol ausgezeichnet. Diese Auszeichnung erhalten Personen, die anlässlich einer Katastrophe mindestens 48 Stunden ununterbrochen im Hilfseinsatz gestanden sind.
Landtagspräsident Jakob Wolf überreichte die Medaillen stellvertretend für das Land Tirol. LH Anton Mattle würdigt die Hilfsbereitschaft in Sölden und hat sich im Vorfeld mit einem Brief an die engagierten Helferinnen und Helfer gewandt: „Auch wenn vonseiten des Landes in enger Zusammenarbeit mit Gemeinden und Partnern Schutzmaßnahmen getroffen werden – Naturkatastrophen lassen sich nicht immer verhindern. Was zählt ist, wie wir mit dann mit diesen Ereignissen umgehen. Dass Menschen in der Not füreinander da sind und selbstlos mitanpacken, wo Hilfe benötigt wird, macht Tirol stark. Die Helferinnen und Helfer in Sölden haben eindrucksvoll bewiesen, was möglich ist, wenn alle zusammenhelfen. Mit der Erinnerungsmedaille sagt das Land Tirol: Danke für euren Einsatz, eure Ausdauer und eure Solidarität.“
Landtagspräsident Wolf dankte den HelferInnen beim Fest in Sölden persönlich: „In einer Krise zeigt sich, was Zusammenhalt wirklich bedeutet. Die Helferinnen und Helfer haben angepackt, als jede Hand gebraucht wurde – und dafür oft bis an ihre eigenen Grenzen unermüdlich gearbeitet. Dieser Einsatz ist alles andere als selbstverständlich. Diese Medaillen sind Ausdruck tiefer Dankbarkeit und unserem höchsten Respekt – wir sagen Danke und holen jene vor den Vorhang, die für andere und die gesamte Gemeinde Sölden da waren.“





