Historische Karten

In Zusammenarbeit mit dem tiris macht das Tiroler Landesarchiv die wichtigsten historischen Kartenwerke über Tirol auf der tiris-Seite  "Historische Kartenwerke Tirol" digital zugänglich. Nähere Informationen werden zu folgenden Karten geboten:

Tirol-Karte von Warmund Ygl (1605)

Tirol-Karte von Mathias Burglechner (1611)

Atlas Tyrolensis von Peter Anich und Blasius Hueber (1774)

Carte topographique du Tyrol (1802/5)

Spezialkarte Tirol (1823)

Kulturen-Skelett-Karte (um 1861)

Erste und Zweite Landesaufnahme (1801/5 und 1816/21)

Dritte Landesaufnahme SW-Aufnahmeblätter 1 : 25.000 (1869/87)

Landgerichtskarte Tirol 1910/21 (Atlas der österreichischen Alpenländer) 

Diese und die folgenden für Tirol wichtigen historischen  Kartenwerke können über das Internet eingesehen und benutzt werden: der Tirol betreffende Ausschnitt aus der Karte von Oberitalien und des Alpenraums von Bacler d´Albe (1797/98-1802) 1 : 258.000; die Karte von Tirol und Vorarlberg des französischen Generalstabs (1808) 1 : 140.500; der Tirol betreffende Ausschnitt aus der Karte Südwestdeutschland und Alpenraum von Wörl ( ca. 1838), 1 : 200.000; die Geognostische Karte von Tirol (1849) 1 : 115.000; Spezialkarte von Tirol (1872) 1 : 144.000; die originalen Aufnahmeblätter 1 : 25.000 der Dritten Landesaufnahme in Farbe sowie die davon abgeleitete gedruckte Spezialkarte 1 : 75.000 für das Gebiet des Bundeslandes Tirol; Wandkarte von Tirol und Vorarlberg von ca. 1910 1 : 200.000; die Diözesankarte für die Grafschaft Tirol und das Land Vorarlberg von ca. 1805; die Generalkarten 1 : 200.000 mit Aufnahmestand 1897-1904 und 1940-1959 für die Gebiete von Tirol, Südtirol, Trentino und Vorarlberg; die Österreichkarte 1 : 25.000 der US-Army von ca. 1950 für das Gebiet des Bundeslandes Tirol; in Arbeit sind die Aufnahmeblätter 1 : 28.800 der Ersten Landesaufnahme in Tirol (1801-1805) und die der Zweiten Landesaufnahme in Tirol (1816-1821).

Für die tiris-Anwendung sind die großmaßstäbigen Karten (1 : 25.000 bis 1 : 300.000), die mehrere bis viele Kartenblätter umfassen, digital zu einer Karte zusammengesetzt, sofern erforderlich, nachbearbeitet und vor allem georeferenziert, also an das moderne geographische Koordinatensystem angepasst worden. Das ermöglicht es zwischen den Karten zu "springen", wobei der gewählte Kartenausschnitt beibehalten wird. Unter dem Link "Hinweise" finden sich zu jeder Karte die wichtigsten Informationen.

Unter dem Überbegriff "kleinmaßstäbige Karten" (ab 1 : 300.000) sind weitere wichtige Tirol-Karten aus dem 16. bis 19. Jahrhundert digital abgelegt.

Eine eigene Kategorie bilden die Karten und Pläne (Maßstab 1 : 2.500 bis 1 : 5.000), die vornehmlich im Zuge von Straßenbauten undFlußverbauungen des frühen 19. Jahrhunderts entstanden sind.